Frage von sam050568, 42

Mein Sohn hat nach der Arbeitaufnahme von PKV bei mir zu GKV gewechselt, nach 5,5 Monate hat er gekündigt, er ist 24 J. Wo wird er jetzt versichert und bei wem?

Antwort
von RHWWW, 4

Hallo,

wenn er nichts unternimmt, wird er automatisch freiwilliges Mitglied der bisherigen gesetzlichen Krankenkasse (§ 188 SGB V). Nach Hinweis der Krankenkasse hat er 14 Tage Zeit, ggf.zu kündigen und in die private Krankenversicherung zu wechseln.

Gruß

RHW

Antwort
von Mikkey, 10

Zunächst ist er ja mal in der GKV - es (die Arbeitsaufnahme) sollte die "erstmalige Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung" gewesen sein? Insoweit entspricht der erste Wechsel dem im Gesetz vorgesehenen Weg.

Hat der Sohn Dir gegenüber einen Anspruch auf Familienversicherung bzw. hätte ihn, wenn Du gesetzlich versichert wärst? Dann habt Ihr die Wahl, entweder bei Deiner PKV mitzuversichern oder in der GKV freiwillige Beiträge zu zahlen.

Besteht dieser theoretische Anspruch nicht, muss der Sohn solange in der GKV bleiben, bis sein Verdienst oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt.

Antwort
von wfwbinder, 12

Er ist ja nun erstmal Mitglied der GKV.

Was hat er denn nun für die Zukunft vor? möchte er "privatisieren" oder sich eine Anstellung suchen?

Er kann die Krankenversicherung wechseln, in dem Er Mitglied bei einer neuen KV wird und die derzeitige kündigt.

Antwort
von billy, 17

Ich denke er war ohnehin zu kurze Zeit in der GKV versichert, so das die Kündigung eh hinfällig ist. 

Eine Kündigung der gesetzlichen KV kann erst wirksam werden wenn das Mitglied in einer anderen KV Mitglied geworden ist und dies der „alten KV“ anzeigt. 

Antwort
von NasiGoreng, 7

Mit 24 Jahren ist das Kindlein volljährig. Es wird Zeit, dass er lernt sich selbst um seine Angelegenheiten zu kümmern.

Wenn Du gute Beziehungen hast, kannst Du die allerdings spielen lassen, wenn er ohne dies keinen Arbeitsplatz findet.

Antwort
von barmer, 4

Hallo, die PKV muss ihn, ohne Fragen zu stellen, zurücknehmen. Mit allen alten Rechten.

Alternativ kann er sich freiwillig bei der GKV weiterversichern. Auf Sicht gesehen wahrscheinlich sinnvoller.

Viel Glück

Barmer

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