Frage von Vladif7, 120

Mein PKW wurde von dem Firmentor, bei einem sehr starken Windstoß, beschädigt, wer zahlt?

Beim hinnein fahren berkte ich wie das Tor losse ohne Sicherung angefangen hat sich schnell zu Schließen. Das Auto wurde Stark äuserlich beschädigt. Die Sicherung war nicht vorhanden da 2 Wochen zuvor die Bauarbeiten an dem Pflastersteinen beendet wurde , wozu die ganzen Alten Pflastersteine und die Sicherung Entfernt worden sind. Die Firma Pachtet den Platz nur der Vermieter hat die Neu Pflasterung angeordnet. Wer übernimmt meinen Sachschaden oder bleibe ich darauf sitzen, bin nur Auszubildender.

Danke für die Antworten im voraus.

MfG. V.F.

Antwort
von Gaenseliesel, 120

Ich denke, der Vermieter ist für den funktionstüchtigen Gebrauch seiner Mietsache verantwortlich. Er wäre versicherungstechnisch dein Ansprechpartner. Dein AG hat die Parkfläche nur gepachtet und zahlt evtl. dafür Miete, so verstehe ich es.

Der Vermieter/ Eigentümer muss aber nur Schaden­ersatz zahlen, wenn ihn auch eine Schuld trifft. Das heißt er muss seine „Verkehrs­sicherungs­pflicht“ verletzt haben. ( " das Tor losse ohne Sicherung angefangen hat sich schnell zu Schließen. " ) .....könnte darauf schließen -  er könnte aber auch behaupten, er hätte das Tor kontrolliert, es war in Ordnung.( Pflicht wäre erfüllt ! ) Sprich den Vermieter darauf an !

2. Möglichkeit : Sturm­schäden an Autos begleicht in diesem Fall vielleicht auch deine Teilkasko. Der Versicherer ersetzt bei Teil- wie Voll­kasko auch Schäden durch herum­fliegende Gegen­stände wie Ziegel oder Äste.

Nun ist ein (ungesichertes)Tor etwas anderes als ein Ast oder Ziegel -  Schäden können aber alle drei " Verursacher " anrichten.

Antwort
von wfwbinder, 74

Ein Tor muss in geöffnetem Zustand arretiert sein.

Nun kommt es ggf. darauf an, aber im Zweifel ist erstmal der Hauseigentümer haftbar. Oder dem, dem die Verkehrssicherungspflicht übertragen ist. Also wenn ein Gelände von einem Unternehmen gemietet, oder gepachtet ist, wird man dem Unternehmen diese Pflichten wie Streupflicht, Verkehrssicherungspflicht usw. übertragen haben.

Also der muss Deinen Schaden erstatten, wenn Du auf dem Grundstück parken durftest.

Ob die sich das Geld von einer Versicherung, oder einem anderen Verantwortlichen zurück holen können, kann Dir egal sein.

Antwort
von williamsson, 28

Die Haftung trägt der Betreiber der Anlage. Er seinerseits wird die Baufirma in Regreß nehmen, aber das ist für Dich nicht maßgeblich. Ich hoffe Du hast ´nen Rechtsschutz oder findest einen vernünftigen Rechtsanwalt.

Evtl.mußdie Frage geklärt werden, ob es sich um eine sog. Windhose gehandelt hat. Hänge das Theme außergewöhnlich starker Windstoß nicht zu hoch. Sonst hängt die Sache an Dir.

Antwort
von hildefeuer, 94

Natürlich muss das Tor auch im offenen Zustand gesichert werden und darf nicht nur lose herumpendeln. Gar nicht vorzustellen es schlägt einem Kleinkind an den Kopf. Der Eigentümer des Geländes haftet erst mal. Der hat auch die Verkehrssicherungspflicht. Kostenvoranschlag einholen und Forderungen geltend machen.

Antwort
von billy, 111

Vorausgesetzt Sie haben die Berechtigung mit dem privaten Kfz. das Firmengelände zu befahren, die Haftpflichtversicherung der Firma. 

Kommentar von gammonwarmal ,

Die Firma Pachtet den Platz nur der Vermieter hat die Neu Pflasterung angeordnet.

An welcher Stelle wäre denn die Haftung der Firma anzusetzen?

Beispiel:

Wenn mein Vermieter auf seinem Haus eine Satellitenschüssel anbringen läßt und diese bei einem Windstoß einem vorübergehenden Fußgänger auf den Kopf fällt, warum soll ich dann haften?

Kommentar von hildefeuer ,

Der Vermieter haftet. Wenn es eine normale Antenne ist, haftet die Rundfunkanstalt (NDR, WDR etc.) des jeweiligen Bundeslandes.

Kommentar von gammonwarmal ,

Genau so.

Antwort
von Privatier59, 102

Die Schilderung eines "sehr starken Windstoßes"  läßt mich befürchten, daß dieser Unfall unter die Rubrik höhere Gewalt fällt und dafür haftet niemand. Abschließend äußern könnte man sich aber nur, wenn man die örtlichen Gegebenheiten besichtigen könnte.

Kommentar von Vladif7 ,

Das Tor hätte doch gesichert sein sollen? Was wen eine Person von dem Tor gefährlich verletzt worden wäre?

Kommentar von Privatier59 ,

Ich kenne kaum ein Tor das Türsicherungen hat. Die Türflügel bleiben doch in ihrer Parkposition stehen. Diese Argumentation wird Dir auch jeder Haftpflichtversicherer entgegen halten.

Kommentar von Privatier59 ,

Im übrigen schreibt Du doch unten selber dass das Tor mit Ziegeln gesichert wurde. Da kann man doch unmöglich von fehlender Sicherung sprechen. Wenn da ein Orkan die Ziegel wegdrückt ist das sehr wohl höhere Gewalt.

Antwort
von gammonwarmal, 73

Man soll zwar keine Gegenfragen stellen, aber:

Wie würdest Du den Sachverhalt beurteilen, wenn das Tor geschlossen gewesen wäre, Du es geöffnet hättest und dann wäre beim Einfahren der Windstoß gekommen?

Kommentar von Gaenseliesel ,

in diesem Fall hätte Vladif7 das Tor bezahlen müssen oder seine Haftpflichtversicherung ! ;-))

Kommentar von Vladif7 ,

Das Tor wurde vorher geöffnet und mit einem Bolzen im Boden vexiert, so das es den ganzen Tag offen war.

Kommentar von gammonwarmal ,

Und was ist mit dem Bolzen passiert?

Kommentar von Vladif7 ,

Das Tor wurde vorher geöffnet und mit einem Bolzen im Boden vexiert, so das es den ganzen Tag offen war. ( Vor dem Umbau) Heute wurde nur losse ziegel vorgelegt die vom Wind weg gedrückt wurden.

Kommentar von Gaenseliesel ,

wie hildefeuer schon schreibt,

Kostenvoranschlag einholen und Forderungen geltend machen, beim Eigentümer / Vermieter.

Ein Foto würde ich machen !

Kommentar von Gaenseliesel ,

sorry, vom " verkehrsgesicherten " Tor, wie es am Unfalltag war.

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