Frage von morten 22.09.2010

Mann Bundespolizei( Heilfüprsorge)Frau Hausfrau (freiwillig Gkv)

  • Antwort von pkvfinancial 23.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo morten, Ei, Ei, Ei, was wurde da wieder für ein Unsinn geschrieben. Das möchte ich mal richtig stellen. Die Heilfürsorge gilt zum Beispiel für Soldaten, bei vielen Polizeianwärtern, bei Polizisten, generell in einigen Bundesländern und auch bei der Bundespolizei. Die Behandlung läuft so, dass es wie zum Beispiel bei der Bundeswehr Truppenärzte gibt, welche Krankheiten behandeln. Wie die Behandlung bei der Bundespolizei abläuft, bin ich gerade noch am klären. Sobald ich diese Information habe, werde ich diese noch nachträglich veröffentlichen. Dies hat aber nicht sehr viel mit der gestellten Frage zu tun. Grundsätzlich haben Angehörige von heilfürsorgeberechtigten Beamten Anspruch auf Beihilfe. Die Regelungen sind die Gleichen wie bei allen anderen Beihilfeberechtigten auch. Das bedeutet aber auch, dass für eine freiwillige GKV Mitgliedschaft kein Zuschuss seitens der Beihilfestelle gewährt wird. Einen in welcher Form auch immer verminderten GKV Beitragssatz für heilfürsorgeberechtigte Familienangehörige gibt es nicht. Der Beitrag wird wie bei allen freiwillig Versicherten aus dem Einkommen des heilfürsorgeberechtigten Beamten berechnet. Eine Verminderung des Beitrags könnte allenfalls dadurch entstehen, dass für die freiwillig versicherten Familienangehörigen kein Anspruch auf Krankengeld besteht. Von daher macht es Sinn in einen entsprechenden Restkostentarif zu wechseln. Sowohl für Beihilfeberechtigten als auch für deren Familienangehörigen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen bei verschiedenen privaten Krankenversicherern in einen Kontrahierungszwang. Das bedeutet die betreffende PKV muss den Beihilfeberechtigten in bestimmten Tarifen mit einem maximalen Risikozuschlag von 30 % aufnehmen. Dies müsste in ihrem Einzelfall geklärt werden, möglicherweise ist dieser Weg jetzt durch die Ablehnung einer PKV verbaut. Werbung durch Support gelöscht Für den heilfürsorgeberechtigten Beamten ist es besonders wichtig, dass spätestens mit der Pensionierung der Anspruch auf Heilfürsorge wegfällt und der Pensionär ebenfalls Anspruch auf Beihilfe erhält. In diesem Fall wird auch die Restkostenversicherung benötigt, deshalb ist es notwendig sobald als möglich eine Anwartschaft für diese notwendige Restkostenversicherung abzuschließen. Meiner Ansicht nach macht es Sinn, eine große Anwartschaft zu vereinbaren weil bei dieser schon Alterungsrückstellungen bildet werden. Deshalb ist die große Anwartschaft auch um einiges teurer als die kleine Anwartschaft. Dies zahlt sich aber später durch günstigere Beiträge aus. VG Manfred

  • Antwort von Jacetas 22.09.2010

    Erleichtert dem Forum die Antwort, indem ihr Punkt und Komma verwendet.

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