Frage von faubourg, 35

Macht es Sinn über eine Maklerprovision zu verhandeln?

Sind Maklerprovisionen verhandelbar und kann es Sinn machen zu versuchen den Preis zu drücken?

Antwort
von oekonom, 32

Prinzipiell ist eine Provision verhandelbar und man sollte dies direkt am Anfang schon deutlich machen, dann stehen die Chancen am besten dass man die Forderungen durchkriegt.

Kommentar von gammoncrack ,

Und wie verträgt sich das mit dem Provisionsabgabeverbot?

Kommentar von GAFIB ,

Gute Frage, auf die es aber auch eine gute Antwort gibt. ;)

Es wird seitens der BaFin nicht mehr verfolgt, bleibt also ungeahndet.

http://www.anwalt.de/rechtstipps/faellt-das-provisionsabgabeverbot-endgueltig_02...

Kommentar von gammoncrack ,

Schon richtig. Es wird im Moment nicht verfolgt, aber, noch gilt:

http://www.wirth-rechtsanwaelte.com/taetigkeitsfelder/makler-vermittlerrecht/pro...

Achtung: Noch existiert das Provisionsabgabeverbot! Jeder Verstoß gegen das Provisionsabgabeverbot ist derzeit noch ein Risiko und könnte zivilrechtlich, wettbewerbsrechtlich und verwaltungsrechtlich geahndet werden.

Ich sehe das aber auch so, dass das Risiko relativ klein ist.

Antwort
von gammoncrack, 25

Siehe hierzu:

http://www.deutsche-versicherungsboerse.de/verswiki/index_dvb.php?title=Provisio...

Die BaFin ist ermächtigt, Provisionsabgaben zu untersagen und hat davon zum Beispiel mit der "Verordnung über das Verbot von Sondervergütungen und Begünstigungsverträgen in der Schadenversicherung" Gebrauch gemacht. Dadurch sind mittelbare wie unmittelbare Zuwendungen und Leistungen an den Versicherungskunden, insbesondere die Abgabe von Provisionen, untersagt. Damit wird insbesondere ein unlauterer und unseriöser Wettbewerb unter Versicherungsvermittlern und die Ungleichbehandlung von Kunden in einheitlich kalkulierten Tarifen verhindert.

In der Praxis gibt es allerdings, neben der Missachtung dieses Verbotes, auch die Möglichkeit, dass der Makler/Vertreter gegenüber dem Versicherer einer gekürzten Provision zustimmt, und sich im Gegenzug der Beitrag des Kunden entsprechend reduziert. Diese Möglichkeit verstößt gegen keinerlei Richtlinien des BaFin.

Kommentar von Privatier59 ,

Wo steht denn da was von Versicherungsmakler?

Kommentar von gammoncrack ,

Und wo steht er nicht? :-))

Antwort
von imager761, 21

Hast du einen Makler zu bezahlen? Verhandelst du deinen Lohn denn auch nach unten? Warum sollte der Makler das dann machen, zumal, wenn ein anderer Interssent das nicht versucht?

Beauftragst du einen Makler, kannst du natürlich in Verhandlungen seiner Vergütung eintreten.

G imager761

Antwort
von Privatier59, 19

Kannst Du uns mal eine zarte Andeutung machen, welche Art von Makler Du Formulierungskünstler eigentlich meinst? Es gibt Immobilienmakler, es gibt Versicherungsmakler, es gibt Finanzmakler, es gibt Schiffsmakler etc pp.

Antwort
von Rentenfrau, 21

Versuchen kannst es auf jeden Fall, aber einfach wird das nicht, nach oben sind auf jeden Fall Höchstsätze vom Gesetzgeber vorgegeben.

Antwort
von mig112, 20

Wenn du von drei Wohnungsinteressenten -also Chance 33,3%- derjenige bist, der die Courtage kürzen will... streben deine Chancen gegen NULL.

Antwort
von sicherfrei, 19

Versuchen kann man es, warum nicht.

Antwort
von HilfeHilfe, 17

Es kommt drauf an. Aktuell werden in interssanten Lagen die Immobilien nur noch gemakelt. Sprich der Makler sucht sich den für ihn besten Käufer aus wo er seine Provision erhält. Es gibt aber auch Immobilien / Regionen wo die Makler Schindluder treiben und froh sind über jeden €.

Ihn einfach ansprechen oder noch besser den Verkäufer. Er könnte zB den Makler tragen.

Manche Makler verdienen sich aber auch gerne Taschengeld.... Habe ich aber nie gesagt !

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