Frage von Lilly224,

Macht ein Bausparvertrag überhaupt Sinn, wenn ich eigentlich nicht vorhabe mir Wohnungseigentum anzu

Ich habe letzten Herbst mit meiner Berufsausbildung begonnen, und seit dem Erhalte ich ständig Anfragen von Banken und Bausparkassen bzgl. eines Bausparvertragsabschlusses. Da ich jedoch aus meinem Elternhaus Eigenheim zu erwarten habe, frage ich mich, ob dies für mich überhaupt sinnvoll ist?

Hilfreichste Antwort von wfwbinder,
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Kaum, denn der Hauptgrund für das Bausparen ist der günstige Bausparkredit. Wenn man also keine wohnwirtschaftliche Verwendung plant, ist es eigentlich sinnlos.

Antwort von LittleArrow,
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Du bist der ideale Kandidat für viele Geldanlage-/-versenkungsmöglichkeiten und Versicherungsbedarf: Bausparverträge, Riesterrente (mit Jugendlichen-Prämie von immerhin € 200 einmalig, rückzahlbar 2055+!), fondsgebundene Lebensversicherung, Privathaftpflichtversicherung, BU-Versicherung und GKV/PKV.

Was davon brauchst Du wirklich und was kannst Du Dir auch wirklich leisten, jetzt und in 5 Jahren?

Das Letzte, was Du derzeit und in 7-8 Jahren brauchst, ist also der Bausparvertrag, weil Du auch keine Eigentumswohnung kaufen willst. Aber es könnte sein, dass Du beim geerbten/selbstbewohntem Haus in 7-8 Jahren größere Reparaturen/Modernisierungen/Umbauten durchführen mußt/willst. Das wäre für mich der einzige nachvollziehbare Grund für ein Bauspardarlehn, denn wir kennen heute nicht die zu der Zeit geltenden Darlehnszinsen.

Antwort von Larkolas,
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Glaubst du, die Banken fragen das, weil sie dir damit einen Gefallen tun wollen? ;-) Die hätten gerne die Abschlusskosten, ich schließe mich also wfwbinder an.

Antwort von Power100,

Wenn du mittelfristig (7 Jahre) sparen willst, lieber einen festen Zins hast, also sicherheitsbedacht bist, warum nicht? Wenn du jetzt noch unter 25 bist, was ja wahrscheinlich ist, bekommst du auf deinen Bausparvertrag noch Wohnungsbauprämie, dazu gibt es heute noch Tarife, die 4 % Guthabenszins bieten, selbst unter Berücksichtigung der Gebühren, eine Geldanlage, die es im festverzinsten Bereich im Moment nirgends gibt. Größe der Bausparsumme auf deine Zahlungen hin berechnen, nicht größer machen!!! Du schreibst, da ich jedoch aus meinem Elternhaus Eigenheim zu erwarten habe... Wie erklärst du dir das, dass die meisten Eigenheimbesitzer einen Bausparvertrag machen? Meist geht es hier um Renovierungen oder Umbauten.

Antwort von Niklaus,

Nein für dich macht er keinen Sinn. Mache lieber eiene VL-Vertrag mit Investmentfonds, aber nur mit guten Fonds. Das sind aber nicht die deiner Bank.

Antwort von Scrooge,

Tut mir leid, ich sehe das anders. Diese pauschale Aburteilung von Bausparen ist falsch. Kommt auf den jeweils angebotenen Bauspartarif an. Denn gerade für junge Leute (und wenn Du in der Ausbildung bist, dann gehörst Du wohl dazu) können sich Bausparverträge lohnen. Eben nicht mit Ziel Eigenheim, sondern rein unter dem Spargedanken. Du musst das Bauspardarlehen ja nicht nehmen, sondern kannst Dir nach 7 Jahren und Zuteilung Dein Erspartes plus Zinsen, Bonus (eben bei diesen reinen sparorientieren Bauspartarifen) und staatliche Förderung auszahlen lassen. Da Du (wohl) unter 25 Jahre und unter den Einkommensgrenzen bist, kriegst Du Wohnungsbauprämie, die - eben weil Jugendliche zum Sparen animiert werden sollen - generell gezahlt wird und das Guthaben nicht wohnwirtschaftlich verwendet werden muss. So kommst Du auf Renditen bis zu 5 % pro Jahr für Dein Erspartes - das bietet Dir sonst keine andere sichere Sparform derzeit. Lass Dir doch einfach mal die Angebote unter diesem Gesichtspunkt durchrechnen, aber achte darauf, dass Dir die Anbieter keine zu hohe Bausparsumme andrehen wollen. Das wird wegen der Provision gern gemacht, erhöht aber Deine Kosten und verlängert die Zeit bis zur Zuteilung.

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