Mein Bausparvertrag ist zu teilungsreif. ICh habe die Möglchkeit das Geld weiter so anzulegen (selbe Konditionen) oder den Kredit in Anspruch zu nehmen oder das Geld ausgezahlt zu bekommen und dazu eine Treueprämie. Da ich den Kredit nicht brauche, muss ich mich zwischen den anderen beiden Optionen entscheiden. Kann mir einer einen Tipp geben?

Es gibt Bausparkassen, die bei entsprechender Bewertungszahl die Abschlussgebühr mit zurückzahlen. Verträge von 2001 haben oft noch eine Guthabenverzinsung von bis zu 5%. Die Kassen wehren sich oft mit Händen und Füßen gegen weitere Einzahlungen. Je nach dem wie hoch die Guthabenverzinsung ist, kann es interessant sein, weiteres Geld bis zur Bausparsumme einzuzahlen und sich über die garantierte Verzinsung zu freuen.

Es gibt neben "Weitermachen" und "Kündigen" (wie hoch ist der Guthabenzinssatz?) noch eine dritte Alternative "Übertragen/Verkaufen an Verwandte". Diesen Bedarfsfall für Hausbau, -renovierung und/oder Umfinanzierung bei Geschwistern, Kindern usw. und die diesbgl. Bausparbedingungen sollte man unbedingt abfragen bzw. ansehen.

Wenn Du den Kredit nicht willst, oder nciht brauchst, unbedingt auszahlen lassen.
Die Verzinsung bei Bausparkassen ist durch das Ziel des billigen Kredits ziemlich schlecht.
LittleArrow am 29. Juni 2009 12:20 Da es ein älter BSV ist, hat er wahrscheinlich noch einen höheren Zinssatz und nicht die heute verbreiteten ca. 1 % p.a.
Ohne diesen Satz zu kennen, würde ich (diesmal) daher nicht Deiner Meinung beipflichten.
wfwbinder am 29. Juni 2009 17:57 Mag sein, das ich durch persönlcihe Erfahrung etwas überkritisch mit der (m.E.) BSK Mafia bin.
Kommt auf den Guthabenzinssatz an. Alte Verträge haben meist noch 2 oder 3 % Habenverzinsung, zudem kann man die Wohnungsbauprämie weiter einkassieren. Also ich würde ihn lassen wenn es deinem Risikoprofil entspricht und nicht in Fonds investieren möchtest.
Nenn uns den eff. Jahreszins und wir könnten einen Rat erteilen...
Ich würde Ihnen zu einem Goldsparplan raten. In kurzen Worten beschrieben. Sie haben zwei Varianten einen Goldsparplan abzuschließen. 1. Sie investieren einmalig einen beliebigen Betrag 2. Sie zahlen eine monatliche Rate (z.B. 50 €)
In beiden Fällen bekommen Sie das Gold nach Hause geliefert und können es so sicher aufbewahren. Sie können das Gold auch bei der Sutor Bank lagern lassen. Der Vorteil besteht u.a. darin, dass Ihr Geld in Gold getauscht wird.
Informieren Sie sich bei einem unabhängigen Berater. Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als nur Banken und Sparkassen und ich rede nicht von Versicherungen. Sie könnten z.B. in einen Goldsparplan investieren oder einen Private Equity Fonds nutzen. Nur mal 2 Beispiele. Das sollte aber auch zu Ihnen passen, deshalb nutzen Sie bitte einen Berater der nicht irgendeiner Bankgesellschaft angehört. Der kann Ihnen nur das anbieten was sie selbst im Porfolio haben, auch wenn er weiß, daß es besseres da draussen gibt.

Wenn man bauen will, kann man weiter den Vertag aufrechterhalten, die Bewerungszahl wird besser. Aber nicht weitersparen, wenn die die 40 oder 50% der Bausparsumme erreicht sind. Übersparen bringt nichts. Das lohnt aber nur, wenn man wirklich bauen will. Dann kann man auch noch die Bausparsumme ggf. erhöhen und den Rest auch noch ansparen.
Wenn man nicht bauen will, kündigen, Guthaben überweisen lassen und zu besseren Konditionen anlegen. ( evtl. sind Festlegungsfristen noch zu beachten)