Frage von blackstone,

lohnt es sich noch eine police abzuschliessen

heute ist mir ein missgeschick passiert,was nicht mal annähert gewollt habe,aber dennoch geschehen ist. es blieb nicht aus das auch der krankenwagen kommen musste. ich schätze mal aus der jetzigen sicht,das sie eine anzeige auf fahrlässige körperverletzung machen wird vlt. heut oder morgen). und da es so keine zeugen gab, rechne ich ehrlich gesagt mit einer verurteilung-da ich nur schlecht beweisen nachweisen kann. ist es jetzt noch ratsam eine (private) haftpflicht abzuschliessen und würde diese auch noch greifen ???

Antwort
von alphabet,

Hallo, selber Schuld, wer keine Privathaftpflicht sein Eigen nennt. Das was diese in den Jahren gekostet hätte must Du jetzt als Vielfaches alleine für den Krankenwagen bezahlen. Gruß alphabet

Antwort
von Privatier59,

Du machst Witze?! Oder glaubst Du wirklich, eine Versicherung würde für einen Schaden bezahlen der vor dem Abschluß verursacht wurde?

Antwort
von Gaenseliesel,

Nein, nicht wenn ein Schadensfall bereits eingetreten ist. K.

Antwort
von FREDL2,

Zum Thema "keine Versicherung mehr für Dich" wurde nun schon genug geantwortet.

Wie wäre es mit dem Versuch, um Entschuldigung zu bitten - vielleicht gar mit einem schönen Blumenstrauss?

das sie eine anzeige auf fahrlässige körperverletzung machen wird

Evtl. verzichtet "sie" dann auf eine Anzeige. Je nachdem, was Du da angestellt hast. Wenn es denn wirklich nur ein "Missgeschick" war.

Antwort
von gammoncrack,

Natürlich kannst Du gem. § 2 VVG.eine Rückwärtsversicherung beantragen:

Der § besagt:

(1) Der Versicherungsvertrag kann vorsehen, dass der Versicherungsschutz vor dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses beginnt (Rückwärtsversicherung).

(2) Hat der Versicherer bei Abgabe seiner Vertragserklärung davon Kenntnis, dass der Eintritt eines Versicherungsfalles ausgeschlossen ist, steht ihm ein Anspruch auf die Prämie nicht zu. Hat der Versicherungsnehmer bei Abgabe seiner Vertragserklärung davon Kenntnis, dass ein Versicherungsfall schon eingetreten ist, ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet.

=====

Das hilft Dir sicherlich nicht weiter - und soll es auch nicht!

Kommentar von Primus ,

:-))

Kommentar von gammoncrack ,

Da kommt mir schon, sicherlich ein sehr ausgefallener, Gedanke:

Abends um 20.00 Uhr fängt im Dachstuhl das Haus an zu brennen. Der Mieter (wichtig) läuft im Erdgeschoss an seinen PC (natürlich, nach dem er die Feuerwehr angerufen hat) und schließt schnell online eine Hausratversicherung ab. Die Frage nach bereits eingetretenen Schäden verneint er. 5 Minuten später ist der Vertrag mit einem Versicherungsbeginn 12.00 Uhr am gleichen Tag angenommen worden. Schnell die Police auf CD brennen (über den Brenner, nicht über das Feuer - das ist noch nicht da), und dann bringt er sich in Sicherheit, weil es inzwischen arg heiß geworden ist.

10 Minuten später brennt auch das Erdgeschoss. Alles Asche.

Nun macht er als Hausratschaden nur seine Einbauküche (es ist seine und er wohnt zur Miete) geltend. Die konnte er natürlich nicht in Sicherheit bringen. Weitere Ansprüche, wie Kleidung, Fernseher, etc. macht er nicht geltend, da er diese Sachen vielleicht hätte retten können, statt an den PC zu gehen.

Nun macht er seinen Hausratschaden geltend, eben mit der Begründung, dass bei Antragsstellung noch kein Schaden eingetreten war.

Und an dieser Stelle bin ich als Vesicherungsfritze mit der Auslegung des § 2 VVG absolut überfordert.

Irgendetwas gibt es bestimmt (VVG oder AHB oder BGB), das auch so etwas nicht zulässt. Oder die Versicherer denken, wer so cool ist, den müssen wir irgendwie belohnen. Allein dafür mir fehlt der Glaube.

Jemand eine Idee?

Kommentar von alfalfa ,

Interessante Darstellung. Eine Kleinigkeit fehlt. Nämlich das der Vertrag erst dann geschlossen ist, wenn auch der Erstbeitrag geschlossen ist. Ansonsten ist man nämlich noch in der Invitatio ad offerendum. Findige Juristen würden erst solche Punkte wie technischer, formeller Beginn prüfen, dann ob online dem Zustellungsgesetz genügt und am Ende solche Punkte wie Obliegenheitspflichten oder Sengschäden usw. Und das dauert, bis das durchdekliniert ist. Solche Falldarstellungen sind beliebte Fallstudien an der Uni. Ich greif mal das Ergbnis vorweg. Der Schuss geht nach hinten los. ;-)

Kommentar von gammoncrack ,

Ich kenne aus meinem Job den Fall, als die Flutwelle 2002 auf ein Haus zulief und noch schnell Hochwasserschäden eingeschlossen wurden - allerdings in einen bestehenden Vertrag und der Vermittler "vorläufige Deckung" erteilt hat.

Der Vertragsschluss spielt aber auch in diesem fiktiven Beispiel keine Rolle. Der endgültige Vertrag beginnt natürlich mit Zahlung der ersten Prämie, aber davor steht die vorläufige Deckung. Ich bezweifel auch einmal, dass die ein Versicherer online erteilt. Natürlich darf hier kein Versicherungsschutz bestehen, aber das wird wohl deswegen nicht geklärt werden, weil es den Fall nicht geben wird. Das ist so wie mit dem Pfeiffer bei der Feuerzangenbowle - den gab's ja am Ende auch nicht.

Kommentar von alfalfa ,

Interessante Darstellung. Eine Kleinigkeit fehlt. Nämlich das der Vertrag erst dann geschlossen ist, wenn auch der Erstbeitrag geschlossen ist. Ansonsten ist man nämlich noch in der Invitatio ad offerendum. Findige Juristen würden erst solche Punkte wie technischer, formeller Beginn prüfen, dann ob online dem Zustellungsgesetz genügt und am Ende solche Punkte wie Obliegenheitspflichten oder Sengschäden usw. Und das dauert, bis das durchdekliniert ist. Solche Falldarstellungen sind beliebte Fallstudien an der Uni. Ich greif mal das Ergbnis vorweg. Der Schuss geht nach hinten los. ;-)

Kommentar von alfalfa ,

Interessante Darstellung. Eine Kleinigkeit fehlt. Nämlich das der Vertrag erst dann geschlossen ist, wenn auch der Erstbeitrag geschlossen ist. Ansonsten ist man nämlich noch in der Invitatio ad offerendum. Findige Juristen würden erst solche Punkte wie technischer, formeller Beginn prüfen, dann ob online dem Zustellungsgesetz genügt und am Ende solche Punkte wie Obliegenheitspflichten oder Sengschäden usw. Und das dauert, bis das durchdekliniert ist. Solche Falldarstellungen sind beliebte Fallstudien an der Uni. Ich greif mal das Ergbnis vorweg. Der Schuss geht nach hinten los. ;-)

Kommentar von alfalfa ,

Interessante Darstellung. Eine Kleinigkeit fehlt. Nämlich das der Vertrag erst dann geschlossen ist, wenn auch der Erstbeitrag geschlossen ist. Ansonsten ist man nämlich noch in der Invitatio ad offerendum. Findige Juristen würden erst solche Punkte wie technischer, formeller Beginn prüfen, dann ob online dem Zustellungsgesetz genügt und am Ende solche Punkte wie Obliegenheitspflichten oder Sengschäden usw. Und das dauert, bis das durchdekliniert ist. Solche Falldarstellungen sind beliebte Fallstudien an der Uni. Ich greif mal das Ergbnis vorweg. Der Schuss geht nach hinten los. ;-)

Kommentar von alfalfa ,

Interessante Darstellung. Eine Kleinigkeit fehlt. Nämlich das der Vertrag erst dann geschlossen ist, wenn auch der Erstbeitrag geschlossen ist. Ansonsten ist man nämlich noch in der Invitatio ad offerendum. Findige Juristen würden erst solche Punkte wie technischer, formeller Beginn prüfen, dann ob online dem Zustellungsgesetz genügt und am Ende solche Punkte wie Obliegenheitspflichten oder Sengschäden usw. Und das dauert, bis das durchdekliniert ist. Solche Falldarstellungen sind beliebte Fallstudien an der Uni. Ich greif mal das Ergbnis vorweg. Der Schuss geht nach hinten los. ;-)

Kommentar von Gaenseliesel ,

@alfalfa - ei was ist denn das ! weshalb 5 X ? ach ja, für User mit ner langen Leitung ! ? ;-)) K.

Kommentar von gammoncrack ,

vielleicht funktionierte die Fettschreibung nicht - das ist dann eben besonders fett geschrieben :-))

Aber vielleicht hat ja der Moderator (habe irgendwo gelesen, dass der Jürgen heißt) ein Einsehen und löscht ein paar davon, dann natürlich inclusive unseren Kommentaren, die dann sinnlos erscheinen - außer natürlich meinem zum Thema :-))

Antwort
von Niklaus,

Ein brennendes Haus kann man nicht mehr versichern.

Antwort
von blackstone,

ich finde schon das man bei unwissenheit in einem bestimmten sachverhalt,einfach dennoch fragen kann,da der unwissende nicht alle optionen im versicherungsrecht kennt. ausserdem war die frage gar nicht mal so falsch,den der schaden beginnt doch rein rechtlich mit einer anzeige oder irre ich mich auch da ??? es geht hier nur ums versicherungsrecht.

Kommentar von Larkolas ,

Ähm nein, der Schaden bzw. Fall begann als deine Hand oder Fuss oder was auch immer "ausgerutscht" ist...

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community