Frage von molinari,

Lohnt es sich als Privatanleger der Strategie eines Hegdefonds zu folgen?

Hallo! Ich habe mal in letzter Zeit ein paar Beispiele von Unternehmen gesehen, wo nach dem Einstieg eines Hedgefonds die Ausschüttung erhöht wurde und der Aktienkurs nach einer Weile beträchtlich stieg.

Deshalb frage ich mich, ob es eventuell eine gute Anlagestrategie sein könnte, Hedge-Fonds zu folgen und nach ihnen in bestimmte Unternehmen zu investieren. Da ich aber jetzt nur drei Beispiele kenne weiß ich nicht, ob das Zufall ist oder ein genereller Trend. Kennt sich bei diesem Thema jemand aus und kann mir einen Tipp geben? Vielen Dank!

Antwort von obelix,
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Du sprichst von so einem Artikel, oder: http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:portfolio-auf-den-spuren-der-raubritter/6001...?

Ich finde den Artikel nicht ganz passend, wenn es um Hedge-Fonds geht, denn das sind energiegeladene Anleger, die sich an Firmen beteiligen und diese dann unter Druck setzen. Unter Druck ist nicht immer negativ zu sehen, denn es wird das Management ausgetauscht, die Strategie verändert, die Renditen verbessert.

Ein Hedgefonds verwendet Anlagemechanismen, die sich von dieser Art Invest deutlich unterscheiden.

Man kann sicherlich auf die erfolgreichen Anleger ein Auge werfen, muss jedoch am Ball bleiben, ob sich so ein Invest lohnt. Passive orientierte Anleger werden dass alles verschlafen.

Es kann sich lohnen, aber es ist nicht einfach, den Fährten zu folgen.

Wenn es allgemein um Hedgefonds geht, so wird es sehr schwierig, denn diese lassen sich nicht in die Karten schauen.

Will man bei denen investieren, sollte man genügend Vermögen haben.

Antwort von kaibenz,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein. Unter anderem sprechen folgende Gründe dagegen:

  1. Die Anlageerfolge von Hedgefonds weichen sehr stark voneinander ab. Woher willst Du wissen welcher Hedgefonds in den nächsten JAhren die richtigen Entscheidungen trifft? Es besteht die Gefahr auf das falsche Pferd zu setzen.

  2. Du handelst immer mit Verzögerung. Das heißt nachdem ein Hedgefonds eingestiegen ist (und der Kurs einer Anlage dadurch möglicherweise gestiegen ist) steigst Du ein. Wenn der Hedgefonds ausgestiegen ist (und damit vorrausichtlich den Kurs der Anlage belastet hat) dann verkaufst Du erst.

  3. Die Strategie ist sehr zeitaufwendig, denn Du mußt mindestens täglich überprüfen, ob der Hedgefonds irgendwelche Transaktionen durchgeführt hat.

  4. Einige Transaktionen von Hedgefonds wirst Du als Privatanleger vermutlich garnicht durchführen können.

Antwort von diegaeck,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo molinari, meine persönliche Meinung lautet ganz klar NEIN. Hedge Fonds werden durchweg als sehr riskant angesehen (s.Risikoranking bei div. Onlinebanken). Insbesondere für Privatanleger mit einem wie ich meine begrenten Zeithorizont was die Anlagedauer betrifft ist diese Anlageform sehr riskant. Bei dieser Form geht es sehr häufig nur ums schnelle Geld.

Antwort von mig112,
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Mit 50.000 EUR Spielgeld? JA!!

Antwort von Charli,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Falls du in einen Hedgefonds eintreten willst, kostet dich das mind. eine 6-stellige-Summe, eher noch 7-stellig. Diese Gesellschaften werden sich nicht in ihre "Strategien" rein schauen lassen. Wenn die etwas machen und du ziehst nach, kann es für dich bereits zu spät sein. Aber dieser Link verrät dir einiges zu den Strategien, aber leider nicht aus Insider Sicht: http://www.investmentsparen.net/hedgefonds-strategien.html

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