Frage von extremhasel,

Lohnsteuerrückerstattung 2011

Hallo Zusammen,

Ich wollte mal Wissen wie es aussieht wenn mal z.b. 01.01.2011 > 31.05.2011 ALG2 bezogen hat und von 01.06.2011 > 31.12.2011 gearbeitet hat wie wirkt sich das auf die Rückzahlung aus? was muss ich noch angeben?

bekomm ich überhaupt was wieder? - wie muss ich das ALG2 in der Lohnsteuerjahresausgleich einbeziehen?

Vielen Dank

Antwort
von Gaenseliesel,

Hallo, mit einer Steuerrückerstattung kann man rechnen", wenn das Arbeitsverhältnis ( wie hier bei dir ) 2011 nicht durchgängig bestand. Zumal der AlG2 Bezug zu Anfang des Jahres bezogen wurde. Vor allem bei Ledigen in den Steuerklassen 1 oder 2 liegen diese oft bei einigen hundert Euro. Neben der Werbungskosten deiner aktiven Tätigkeit ( 2. Halbjahr ), wirken sich auch Kosten für evtl. Fortbildungen, Führungszeugnisse, Bewerbungsfotos, Materialien zum Schreiben und auch Fahrten zu Vorstellungsgesprächen steuermindernd aus. Aus diesem Grund,sollten Quittungen hierüber immer aufgehoben werden. K.

Kommentar von Gaenseliesel ,

Nachtrag, wg. Begriff AlG2 Bezug zu Anfang des Jahres 2011 in meiner Aw.

..... im umgekehrten Fall ( AlG2 ab Juni 11 ) hätte der der Fragesteller ggf. nichts von einer Erstattung. Die Zahlung wäre mit AlG2 verrechnet worden. ( Zuflussprinzip ) Hätte ich auf Grund eines besseren Verständnisses hinzufügen müssen, klar ! Fazit, nicht mehr schreiben als gefragt wurde ! ;-)) K.

Antwort
von billy,

Zeiten des ALG 2 - Bezugs sind steuerlich nicht relevant. Die restlichen Informationen sind für eine halbwegs vernünftige Antwort zu dürftig. Entscheidende Informationen wie das Gesamtjahresbruttoeinkommen, Steuerklasse, Familienstand, Freibeträge, Werbungskosten usw. fehlen. Es muss auch nicht immer zu einer Steuerrückzahlung kommen.

Antwort
von Schiko,

Es lohnt sich auf jeden Fall, den Antrag auf Einkommensteuer noch einzureichen.

ALG 2 steht nicht zur Debatte , falls der monatliche Verdienst Juni /Dezember so hoch war dass Steuer abgezogen wurde lohnt sich der Antrag.

Der Jahresverdienst für die sieben Monate wird gezwölftelt und es ergibt sich für 12 Monate ein fiktiver Bruttoverdienst der keine Steuerzahlung vermutlich erfordert. Man sollte immer bei solchen Fragen das Jahresbrutto angeben, dann fällt die Beur- teilung eines Falles leichter.

MfG.

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