Frage von Olaf1234, 116

Lohnsteuerbescheinigung 2012 falsch, zu wenig Bruttoarbeitslohn.

Hallo zusammen,

meine Lohnsteuerbescheinigung von 2012 wurde mit knapp 10.000,- € Gehalt zu wenig ausgestellt.

Da ich auf Provisionsbasis arbeite habe ich jeden Monat einen wechselnden Bruttolohn. Für den Fall das die Provision nicht ausreicht wird ein "Grundgehalt" bezahlt.

Mein Arbeitgeber hat nun bei seinem Steuerberater nie die richtigen Gehälter für mich angegeben, sondern immer nur die Grundgehälter.

Ich lag aber immer über dem Grundgehalt und habe die auch ordentlich ausgezahlt (Netto) bekommen.

Jetzt habe ich aber das Problem, dass ich knapp 10.000€ mehr verdient habe als auf der Bescheinigung angegeben ist. Dies ist zum Ende des Jahres auch meinem Arbeitgeber und seinem Steuerberater aufgefallen.

Jetzt hat er das erst so spät gemerkt, dass der Nachtrag/Korrektur erst im Jahr 2013 von Ihm an das Finanzamt nachbezahlt wurde (er sagt inkl. meines Arbeitnehmeranteils).

Jetzt habe ich die Sorge auf der Lohnsteuerbescheinigung 2013 ein höheres Bruttogehalt angeben ist, verglichen mit dem was ich voraussichtlich in 2013 tatsächlich verdient habe/ werde. Also genau der umgedrehte fall zu 2012

Muss ich dann bei meiner Steuererklärung noch zusätzliche Angaben / hinweise machen? Ich habe nämlich keine Lust in 2013 eine fette Nachzahlung machen zu müssen. Ich habe in 2012 mein Netto auch immer mit den korrekten Zahlen bekommen, also mein Anteil wurde immer von meinem Gehalt ordentlich abgeführt.

Es steht aber leider nirgendswo.

Meine monatlichen Abrechnungen habe ich nie bekommen. Es stellte sich jetzt da auch heraus, dass die auch alle mit dem Falschen Monatsgehalt berechnet sind. Hätte ich die bekommen wäre es mir ja aufgefallen. Ich habe nun die Sorge, dass ich meinen AN Anteil wegen der Korrektur die erst in 2013 durchgeführt wird "zweimal" zahle. Das wäre echt der Super Gau!

Was soll ich tun?

Antwort vom Steuerberater online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihre Steuerfrage. Kompetent, von geprüften Steuerberatern.

Experten fragen

Antwort
von SBerater, 105

der Arbeitgeber soll seine Abrechnungen auf die Reihe bringen, alle Unterlagen beibringen und gut ist's.

Die Korrektur für 2012 kann erfolgen und das hat der AG auch in der Hand. Ich würde ihn nicht in seine Schludrigkeit entlassen.

Die Zahlung bezieht sich auf 2012, nicht auf 2013. Damit entstand die Steuerschuld und die Pflicht auf Zahlung der Sozialabgaben in 2012, nicht in 2013.

Mach ihm das klar und mach ihm Beine. Gehe alternativ auch an dessen Steuerberater ran.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community