Frage von babsy1001, 218

Ich brauche Eure Meinung zu einer Handwerker-Rechnung, könnt Ihr mir Rat geben?

Wir sind eine Eigentümergemeinschaft mit 6 ETW. Es sollten lt. Beschluss schon in 2012 Malerarbeiten im Aussenbereich ausgeführt werden.( 1 Angebot in 2012) lag vor über 5.100 € Brutto) Diese Arbeiten wurden jedoch aufgeschoben und im Protokoll 2014 wurde der Beschluss für gesamt 5.000€ gefasst. und es sollten 2 weitere Angebote vorher vom Verwalter eingeholt werden. In 2015 haben wir als einzige Miteigentümer nicht an der Versammlung teilgenommen und mit 5 Stimmen wurde ein Beschluss zur Ausführung der Malerarbeiten der Holzflächen zu maximal 5.263 € netto. Es wurden nicht 2, sondern 1 Angebot vom Verwalter eingeholt und zwar dass, der Maler Firma bei der der Verwalter selbst Geschäftsführer ist und seine Mutter nach aussen hin fungiert. Der Anstrich wurde im Sommer 2015 bereits ausgeführt. Heute erhielten wir einen als Anhang eines Newsletters vom Verwalter die Mitteilung, das die ausgeführten Arbeiten 6.902,- € brutto kosten ( Zusatzkosten in Höhe von ca. 500€ brutto aufgrund der erhöhten Sicherheitsanforderungen seitens der Berufsgenossenschaft). Hier handelt es sich um ein aufgestelltes Gerüst um an der hinteren Fassade die Holzfenster erreichen zu können. Diese Tatsache war sowohl dem Verwalter in der Person des Verwalters seit Jahren, als auch dem angestellten Malermeister und seinem Geschäftsführer gleichzeitig Verwalter bei der Ortsbegehung bekannt. Frage 1: Liegt eine Täuschung vor, wenn der Beschluss 2014 von Gesamtkosten 5.000 € vorliegt und die Eigentümer 5.263 € netto verabschieden? Jetzt sind das nämlich brutto 1.000€ mehr als beschlossen! Darf ein Handwerker/Verwalter netto Beträge ausweisen? oder ist hier nicht etwas verschleiert worden? Frage 2: Ist der Verwalter im Interessenskonflikt, wenn er als Verwalter und gleichzeitig als Geschäftsführer der Malerfirma fungiert? Frage 3: Durch die Zusatzkosten wie o.a. Gerüst (was ja bekannt war und in keinem Angebot enthalten war) liegt die tatsächliche Rechnung bei 6.900 € brutto. Darf die bekannte Pos. Gerüst überhaupt im Nachhinein erhoben werden?

Ich würde mich riesig über fundierte Antworten bzw. Informationen freuen :-)

Antwort
von Mikkey, 218

Wenn das, was ich in dem Text gelesen habe auf Tatsachen beruht, solltest Ihr eine Anzeige wegen Untreue gegen den Verwalter loslassen.

Unabhängig davon könnt Ihr selbstverständlich die Entlastung verweigern und zivilrechtlich den Schaden zurückfordern.

Antwort
von Primus, 171

Ich würde mich riesig über fundierte Antworten bzw. Informationen freuen :-)

Die wirst Du wohl erst erhalten, wenn Du Deinen Text auf das wesentliche zusammenfasst und ohne Rundum - Erklärung Deine Frage stellst. 

Ein solch langer und ohne Absätze verfasster Text ist sehr ermüdend für unsere Augen und wird von vielen Leuten, die Dir helfen könnten, gar nicht erst gelesen.

Kommentar von gammonwarmal ,

Ich habe beim ersten Blick auf diesen Buchstaben- und Zahlensalat aufgegeben.

Kommentar von Primus ,

Ist auch sehr schwierig zu lesen. Ich hab`s auch nur überflogen.

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