Frage von CanCan 22.02.2010

Leerverkäufe: woher bekommen die Verleiher ihre Aktien?

  • Hilfreichste Antwort von wfwbinder 22.02.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Über Deine Aktien darf die Bank nicht verfügen.

    Es dürfte eigenbesitz sein, oder es verdienen sich institutionelle Investoren mit Ihrem Bestand etwas dazu.

  • Antwort von Wassertuermchen 22.02.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    bei gedeckten Leerverkäufen wird tatsächlich die Bank aus ihrem Eigenbesitz oder aus ihrem verwahrten Depotbestand Aktien verleihen. Dahingegen gibt es auch noch den ungedeckten Leerverkauf. Hierbei kann Leerverkauft werden ohne dass der Wert tatsächlich geliehen wurde. Es findet lediglich eine Verrechnung auf dem Papier statt.

  • Antwort von Default 22.02.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gegenfrage: Woher nimmt die Bank das Geld, wenn Du Dir einen Kredit aufnimmst?

    .

    Auf irgend einem anderen Konto fehlt es nicht und die Banken haben garantiert in der Summe mehr Geld als das Eigenkapital zu verleihen.

    .

    Früher als Aktien tatsächlich noch physisch den Besitzer gewechselt haben, wäre für einen Leerverkauf eine richtiges Ausleihen notwendig gewesen.

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    Heute läuft das aber nur virtuell, d.h. man muß die Aktien nicht von einem konkreten Konto abbuchen - es ist beim Leerverkauf nur notwendig, daß der Broker genügend Aktien als Sicherheit vorhält, würden Aktionäre dieser Aktie diese verkaufen wollen.

    Deshalb heißt es auch gedeckter Lerverkauf.

    Und deshalb gibt es bei Brokern die Leerverkäufe anbieten auch Listen der gerade "shortable Stocks", also der Aktien, die gerade ausrechend gedeckt sind und die man shorten kann.

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    Nach welchen Kriterien der Broker das nun festlegt weiß ich auch nicht, bin aber sicher, daß da interne Risikomodelle zum Einsatz kommen, die bei jeder Aktie das Risiko, daß plötzlich viel Inhaber des Papieres dieses abstoßen wollen, beziffert.

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    Wenn dem Broker die Gefahr zu groß ist, daß bei einem Ausverkauf des Papieres plötzlich ein negativer Gesamtsaldo auftreten würde, wird die Aktie eben nicht zum shorten freigegeben.

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