Frage von Naefe1966 27.09.2010

Lebensversicherung mit 71 jahren

  • Antwort von mig112 27.09.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du verwechselst da etwas!

    Es handelt sich um eine Sterbegeld-Versicherung, auch Bestattungsvorsorge genannt, deren Prämienzahlungspflicht nach 25 Jahren endet und der Schutz dann beitragsfrei weitergeführt wird. In den ersten 3 Jahren ist die Leistung im Todesfall auf die eingezahlten Beiträge begrenzt und nach diesen 3 Jahren mit 3.000,-, 5.000,- oder max. 10.000,- auch nicht gerade üppig.

    Dafür gibt es praktisch keine Gesundheitsfragen und die Beiträge sind rentnerfreundlich.

    Offensichtliche Vorteile und ebenso klare Nachteile also! Wer´s mag...

  • Antwort von Niklaus 27.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hierbei kann es sich nur um eine Sterbegeldversicherung handeln. Solche Eintrittsalter werden bei normalen Risiko- oder Kapitallebensversicherungen gar nicht angeboten.

    Eine Sterbegeldversicherung ist von ihrere Art her natürlich aufgebaut wie eine Kapitallebensversicherung und wurde entwickelt, um die Hinterbliebnenen nicht auf den Kosten sitzen zu lassen, die eine Beerdigung kostet.

    Persönlich bin ich der Meinung, dass man eine solche Versicherung nicht benötigt, da es hier besser Alternativen gibt.

  • Antwort von wfwbinder 27.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn es eine Kapitallebensversicherung ist, ist es unter dem Anagegeschtspunkt ein schechtes Geschäft.

    Aber auch nur, wenn die Mutter 96 wird (ist m.E. bei 71 und 25 Jahren Laufzit der richtige Endzeitpunkt..

    Schließlich ist doch zu vermuten, das der Mutter früher etwas zustossen kann. Dann müssen die ahlen.

    Für wen es ein schlechtes Geschäft ist, kann man nur sagen, wenn man alle Daten kennt.

    Solte es eine Term Fix Versicherung sein (Fester Auszahungstermin) wäre es allerdings eine Frechheit.

  • Antwort von MacQueen 27.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich denke mal, dass es sich hier um eine kapitalbildende Lebensversicherung und nicht um eine Risikolebensversicherung handelt.

    Na ja, in jedem Fall zeugt das ja von einer sehr positiven Lebenseinstellung Deiner Mutter und das ist ja schon mal gut !!!

    Ich würde einfach mal auf den Versicherungsvertreter zugehen und ihn mit dem Problem konfrontieren, falls er das Thema nicht annimmt, kannst Du einfach mit der Vesicherungsgesellschaft sprechen. Als weitere Möglichkeit könntest Du fragen, ob Du den Vertrag übernehmen kannst und im ärgsten Notfall könnt Ihr den Vertrag verkaufen.

    Ich hoffe ich konnte Dir ein bischen weiter helfen.

  • Antwort von DerMakler 28.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das hier alle ausgeführt haben ,das es sich um eine Sterbegeld handelt, ist denke ich jetzt klar..man sollte demnach auch wissen, das es zwar eine kapitalbildene Vorsorge, dies aber ab einem bestimmten Zeitpunkt sich beitragsfrei stellt bzw. der letzte Beitrag bezahlt ist und die Summe NICHT zur Auszahlung kommt, sondern darauf "gewartet" wird, das der Fall der Fälle eintritt ! HG DerMakler

  • Antwort von detlef32 28.09.2010

    Es gibt gute Argumente sowohl für eine Sterbegeldversicherung als auch für eine kapitalbildende Rentenversicherung.

    Für die Sterbegeldversicherung spricht:

    Alte Menschen möchten ihre Dinge selbst "regeln" und sicherstellen, dass sie auch im Todesfall niemanden zur Last fallen und sie vernünftig unter die Erde kommen. Eine Sterbegeldversicherung wird unabhängig von Erbschein und Erbauseinandersetzung sofort ausgezahlt und steht für diesen Fall zur Verfügung. Je nach Gestaltung (ratierliche Zahlung oder Einmalzahlung) kann man unterschiedlicher Meinung über Renditegesichtspunkte sein.

    Für eine kapitalbildende Rentenversicherung spricht:

    Wenn die eigenen Finanzen in Ordnung sind (gute, ausreichende Rente, genügend Geld in anderen Anlageformen für das nächste Auto, Kühlschrank Reise und so) kann ein Teil des Geldes unter Berücksichtigung der Vererbung angelegt. Wenn das Geld der nächsten oder übernächsten Generation übergeben werden soll spielen Gesichtspunkte wie Sicherheit, überschaubare Zinsen, automatische Vermögensverwaltung und Steuervorteile eine wichtige Rolle.

    Eine Einmaleinzahlung z.B. in eine Rentenversicherung mit aufgeschobenener Rentenzahlung bietet diese Dinge: Je nach Gesellschaft eine Verzinsung von 4 bis 5% pro Jahr, Garantieverzinsung von 2,25% (überschaubare Zinsen), das Geld wird im Deckungsstock angelegt (automatische Vermögensverwaltung), hohe Sicherheit (Stichwort Solvabilitätsquote und Sicherungsfond der Versicherer) und keine Abgeltungssteuer also verbleibt die komplette Rendite in der Familie.

  • Antwort von mimo28755 28.09.2010

    Auch Sterbegeldversicherungen sind Kapitalbildende Lebensversicherungen und sind nicht zwingend als Sterbegeldversicherungen im Versicherungsschein ausgewiesen. Hier sieht es für mich offensichtlich nach einer solchen aus.Soätesten zum 100. Geburtstag Deiner Mutter wird die Versicherung fällig.

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