Umfrage von Wiesn 17.10.2011

Lebensversicherung ein Auslaufmodell als Anlage?

10 Abstimmungen
Abstimmungen
Ja 5
Nein 4
keine Ahnung 1
  • Antwort von DerMakler 21.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Nein

    Es fasziniert mich immer mehr ,das ausgerechnet die Profile auf solchen Fragen antworten, die entweder ,als "Expertenthemen" :

    • Gold
    • Anleihen
    • Verlauf von Lebensversicherungen
    • andere Expertenthemen im Profil stehen sehen, fachlich keinerlei Ahnung einer
      PolicenStruktur haben,aber etwas dazu schreiben möchte..

    sich meist wehement für einen Niedergang ausprechen ! Wenn wundert es ...?

    Wenn man den Wirtschafttteil der Frankfurter Allgemeinen in letzter Zeit durchliest, die Nachrichten zu Aktienfonds verfolgt und selber bei Gesellschaften sich über Anleihen ,Fondssparpläne informiert ,stellt man meist als Kunde verwirrt fest : ups ,die kochen auch nur mit Wasser ,die Entwicklung ist ja nicht gerade wie in Aussicht gestellt ? Wieso das ? Das alle an den gleichen (Welt)märken anlegen ,auch Versicherer, wird demnach gerne verschwiegen und so ist es meist die richtige Wahl der Fondsmanager, Vermnögenverwalter, die über Lob & Tadel einer Gesellschaft ,Bank oder eines Versicherer entscheiden, sprich welche Renditen eingefahren werden..

    Die "Proifis" die immer wieder den Niedergang beschreien, die BdV Floskel "legaler Betrug" als das beste Merkmal aufrufen, diese wollen mir oder Kunden von mir gleichzeitg erzählen, das Ihre Alternative wesentlich mehr erwirtschaft..? 8,9 11 % werden aufgerufen.. na sicher..Mich würden solche Beratungsgespräche wirklich mal interessieren, wo auf Biegen und Brechen von RV & Riester oder RLV oder auch einer KLV abgeraten wird, weil es ja "was besseres gibt"

    Geschäftsführer in Betrieben verlassen sich immer noch auf eine BAV (überings auch eine kapitalbildene Form) als die eingezahlten Anteile Ihrer AN in Aktienportofoilis oder Anleihen zu stecken.. sie haben 10 Barren Gold zu Hause ? Na dann brauchen sie keine BAV...sie sind gut versorgt ..!

    Aber eins können selbst die vehementesten NweinSager nicht von Tisch wischen ,die fünf Sicherungen in einer RV / LV :

    • Garantiewerte
    • Beitragsbefreiung
    • Hinterlegung als Sicherung
    • B.U. / Pflegoptionen (bitte seperat wenn möglich ! )
    • garantierter Todesfall

    Egal was Alternativen nicht zu bieten haben ,alle fünf Sicherungen bekommen sie nicht hin..in keiner Alternative !

    Die ersten Gesellschaften haben den Unnkenrufen zu Trotz und auf Sicht der Senkungen der Garantienwerte ,eine wesentlich höhere Verzinsung in Aussicht gestellt..na guck mal an..einige gehen mittlerweile soweit ,dem Kunden das mit in die Police zu drucken !

    Hören kann ich auch nicht mehr ,das alle die Lebenserhaltungsindex und deren Inflationswert in LV Beiträgen gegenrechnen ..der Kapitalindex und deren Inflationswert , der eigentlich richtigte Wert hierzu, liegen im Moment bei .0,8 % ..aber das nur am Rande !

    Also : Nein zur ersten Frage, Ja, zur Unterfrage !

  • Antwort von Niklaus 19.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Ja

    Komisch aber ich denke die meisten Antwortgeber haben die Eingangsfrage beantwortet und nicht die Frage über der Abstimmung. Was meint ihr: hat die LV eine Zukunft (bei wissenden Anlegern)?

    Obwohl ich kein Fan der Kapitallebensversicherung bin, denke dass es noch Anleger gibt, die auch zu Recht eine solche Versicherung abschließen.

    Wenn ich mir die vielen Fragen hier im Forum anschaue ergibt sich folgendes Fazit.

    • Aktienfonds sind schlecht
    • Festgeld ist gut
    • Tagesgeld ist gut

    Dies Antworten sind leider nur emotional bestimmt und entbehren jeglicher finanztechnischen Grundlage.

    Vergleiche ich z.B. Tages- oder Festgeld mit einer Kapitallebensversicherung, ist die KLV klarer Sieger. Jetzt werden gleich ein paar Kommentare erscheinen und mir sagen, dass man solche einen Vergleich nicht machen kann, weil Tages- und Festgeld nur ein kurz- bzw. mittelfristige Anlagedauer haben und eine KLV immer ein langfristige. Das ist natürlich richtig. Aber ist es deshalb aus Sicht von Laienanlegern falsch. Die Menschen vergleichen ja auch Aktienfonds mit Festgeld. Das ist auch Nonsens.

    Eine KLV hat als klassische Kapitalanlage und auch als Altersversorgung ausgedient. Allerdings kann man den KLVs immer noch hervorragende Gestaltungen und Modelle entwickeln, die mit anderen Anlageformen nur schwer möglich sind. Ich denke dabei an Absicherung, Steuerminimierung und Erbschaft.

    Die Ablaufrendite p.a. in 2011 für abgelaufene 25 jährige KLV-Verträgen bewegt sich zwischen 4,09 % und 5,19 % p.a. laut aktuellem Map-Report.

    Keine Versicherung wird nur den Höchstrechnungszins von zukünftig 1,75 % erwirtschaften. Das wäre das Ende der Versicherungsgesellschaften.

  • Antwort von betroffen 18.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Nein

    Wenn man vom Beitrag einer Kapitallebensversicherung die Summe abrechnet, die man für eine Risikolebensversicherung mit gleicher Endsumme monatlich zahlen müsste, dann kommt heutzutage schonnoch was am Ende heraus.

    Natürlich sinken die Überschüsse seit einigen Jahren - schließlich ist das Zinsniveau auf dem gesamten Finanzmarkt zur Zeit niedrig.

    Das Sinken des Garantiezinses hat zuerst mal mit der Rendite der Versicherung nichts zu tun - da wird oft was verwechselt.

    Der Garantizins (Höchstrechnungszins) bestimmt lediglich wieviel Zinsen dir dein Versicherer versprechen >>darf<<. Das -um unlauteren Wettbewerb einzudämmen. -Um Luftschloss-Versprechen zu verhindern.

  • Antwort von obelix 17.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Ja

    für mich war die LV (ausser der Risiko-LV) schon vorher ein Auslaufmodell - auch wenn die Statistik was anderes behaupten könnte.

  • Antwort von qtbasket 17.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
    Ja

    Definitiv eine Auslaufmodell !!!

    Garantierter Zins demnächst 1,75% , Inflation ca. 3%, dann noch die Vertriebskosten, wie soll dabei noch etwas herauskommen ???

  • Antwort von kostolany 23.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    das Modell Kapitallebensversicherung ist genau seit dem 1.1.2005 endgültig tot. Ab diesem Datum wird nämlich die Ablaufleistung besteuert. Einen Garantiezins hat es auch noch nie gegeben. Das Kind heißt richtig Höchstrechnungszins. Weiter bezieht sich die Verzinsung auf die eingezahlten Prämien nach Abzug des Risiko- und Kostenanteils. Dazu bedarf es keiner Abstimmung. Das lässt sich haarklein nachrechnen (z.B. mit KLV-Check). Am Verlauf der Rendite-Entwicklung wird einem übrigens auch schnell klar, dass Kapitallebensversicherungen noch nie lohnend für den Kunden waren. Oft übersteigen die verzinsten Gewinnanteile die bezahlten Prämien erst nach der halben Laufzeit oder noch später. Wenn man dann noch weiss (finanztest), dass ca. 50-70% aller Policen vorzeitig gekündigt werden, sollte eigentlich jedem klar sein, wer von diesem Produkt wirklich profitiert: Makler und Aktionäre 8-((

  • Antwort von Tritur 20.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Nein
  • Antwort von proConcept 18.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Ja

    Definitiv ja! Lebensversicherungen als Anlageform sind Auslaufmodelle und/ oder Nein, Sie haben keine Zukunft!

    Bereits seit einigen Jahren sinkt der Garantiezins stetig, 2012 erneut. Auch die hoch gelobte und viel versprochene Überschussbeteiligung ist in den letzten Jahren Zusehens geschrumpft. Unsere Erfahrung zeigt, dass sehr viele bei der Auszahlung der Ablaufleistung negativ überrascht sind. Von den unrechtmäßig niedrigen Rückkaufswerten bei einer vorzeitigen Beendigung einer Lebens- oder Rentenversicherung brauchen wir sicher gar nicht mehr zu reden. Hinzu kommen die hohen Kosten der Policen, die teilweise 30% der eingezahlten Beiträge vernichten. Die gegenwärtige Rendite liegt daher schon jetzt oftmals unter der aktuellen Inflationsrate.

    Was bleibt sonst von kapitalbildenden Lebensversicherungen? Da wäre zum Einen die extrem lange Laufzeit, so dass kaum ein Normalbürger diese durchhalten kann. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Unflexibilität der Policen. Die Verträge sind noch immer häufig intransparent und für den Verbraucher unverständlich. Zum Anderen ist 2005 der Steuervorteil weggefallen.

    Schließen Sie eine (Risiko-)Lebensversicherung ab, wenn Sie Ihre Familie für einen plötzlichen Todesfall absichern möchten. Ansonsten gibt es inzwischen zahlreiche sichere, rentablere und sinnvollere Alternativen zur Altersvorsorge.

    Abstimmung: Ja, die Lebensversicherung ist ein Auslaufmodell!

  • Antwort von hildefeuer 18.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Ja

    Kapitallebensversicherungen waren schon immer legaler Betrug.

  • Antwort von heaven11 18.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    keine Ahnung

    Hier wird ja von interessierter Seite behauptet, wie toll die Lebensversicherungen sind. Studien hätten das ergeben. Wer hat die Studien in Auftrag gegeben und bezahlt? Die Lebenswirklichkeit sieht eben deutlich anders aus, als die Hochglanzstudienergebnisse. 4 - 5 % Nettorendite. Rendite wovon? Auf meinen eingezahlten Beitrag, also das, was ich an Geld zum investieren hingegeben habe? Auch hier wieder Augenwischerei: Nettorendite auf den Sparbeitrag. Der Sparbeitrag ist eben deutlich niedriger, als das, was ich einzahle. Klar, ich bekomme ja auch eine Versicherung dafür und die kostet eben Geld. Aber welcher Anleger, der eine Kapitallebensversicherung kauft, ist denn schon auf die Versicherung aus? Diese Anlageform hat in Deutschland einfach Tradition; zusammen mit geschicktem verkaufen ist es so gekommen, dass wir in Deutschland über 90 Millionen Lebensversicherungsverträge haben. Riester und betriebliche Direktversicherungen eingeschlossen. Das volkswirtschaftlich sinnvolle Ziel einer kapitalgedeckten zusätzlichen Altersvorsorge wird aber durch die miserable Entwicklung der Lebensversicherungen weit verfehlt. Kapitallebensversicherungen verstärken eher die zukünftige Altersarmut, als dass sie sie abfedern. Und aktuell: Durch die hohe Quote an Staatstiteln in den Portefeuilles der Lebensversicherer wird es dazu kommen, dass einige Gesellschaften vom Markt verschwinden. Aus Imagegründen wahrscheinlich keine Insolvenz, sondern Fusion mit stärkeren Gesellschaften. Denn entweder kommt es zu Verlusten aus Titeln deren Schuldner zahlungsunfähig werden, oder, wie bei deutschen Anleihen, sind die Zinsen deutlich geringer, als die Inflation. Die Garantieverzinsung wird dann in beiden Fällen durch diese Anlagen nicht erreicht werden. Also werden die Versicherungen mit den knapp 30% Aktien im Portefeuilles zocken müssen. Und dabei wird sich der eine oder andere Deal dann eben auch als "weniger gelungen" herausstellen. Die kapitalschwachen Versicherungen bleiben dann auf der Strecke. Und noch etwas: Im 30- oder 40 Jahresvergleich ist Fondssparen mit Aktienfonds den Lebensversicherungen um Längen überlegen. Nur weil 2003, 2009 und 2011 schlechte Aktienjahre waren, heißt das noch lange nicht, dass es damit zwangsläufig zu Verlusten kommt. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade diese schwachen Jahre machen den zukünftigen Gewinn aus. Wer in diesen Jahren kräftig in Aktien investiert hat, eben auch mittels Aktienfonds, der braucht sich um seine Altersvorsorge in 20 oder 30 Jahren keine Sorgen machen (ich nutze hier einmal meine Glaskugel). Und das auch schon angesprochenen Phänomen "Inflation": Die haben wir längst. Die ungehemmte Vermehrung des Geldes, egal ob Dollar, Euro, Yen oder Pfund, ohne gleichzeitige wirtschaftliche Wertschöpfung, das ist Inflation. Dem neuen Geld steht nämlich kein Wert gegenüber. Das führt solange nicht zu einer Preisinflation, wie die Industrien noch nicht voll ausgelastet sind. Wenn aber nach der aktuellen Krise die Industrien auf Vollast fahren, wird man eine Preisanhebung in einem Ausmaß erleben, wie wir es seit Jahrzehnten nicht gesehen haben. Diesen Fall haben wir jetzt schon bei Energie und Agrarerzeugnissen. Hier ist die Nachfrage bereits mit dem Angebot ziemlich gleich oder schon höher. Die Folge sind deutliche Preisanhebungen im zweistelligen Prozentbereich. Also keine versponnenen Untergangsvisionen, sondern bereits jetzt Realität.

  • Antwort von Awando 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    Nein

    Nein. Zur Lebensversicherung gehört auch die Rentenversicherung. Bereits 1994 habe ich gehört, die Lebensversicherung ist am Ende, ein Auslaufmodell usw. . Und 1994 erzählte mir mein Vater, dass er dies schon seit Jahren hört.

    Fakt ist: Einige Versicherer haben nachweislich Nettorenditen (also Kosten runter) von deutlich über 4% über 30 Jahre erzielt. Keine 10% der alternativen Anleger haben das in der Vergangenheit geschafft.

    Aktuell gehen die Verzinsungen tendenziell nach unten. Dabei ist die Orientierung am Garantiezins absolut unseriös. Allerdings gehen auch alternative Anlagen in der Wertentwicklung nach unten, die Volatilität von z.B. Aktien steigt seit über 10 Jahren usw. usw. .

    Wir haben also definitiv eine parallele Entwicklung !

    Vor ca. 13-14 Jahren sind mir die Kunden noch ins Gesicht gesprungen wenn ich bei Fondsanlagen mit 6% Rendite rechne. Dann kam die Realität.

    Aktuell kalkuliere ich eher damit, dass eine gute Rentenversicherung netto 3% erwirtschaftet und ein guter Fonds oder eine fondsgebundene Versicherung mit deutlich mehr Risiko ca. 4-5% erwirtschaften kann.

    Alles andere halte ich für unseriös ! Zumindest die Kalkulation damit.

  • Antwort von Awando 17.10.2011
    Nein
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