Frage von karmakoma 31.01.2012

Kündigungsfrist des Kreditgebers bei Anschlussfinanzierung

  • Antwort von Franzl0503 31.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Szenario: Objekt ist wegen Abbau des Wasseranschlusses unverkäuflich. Darlehensnehmer ist arbeitslos. Die Ehe ist gescheitert. Die Bank hat sich durch Grundbuch- und Grundakteneinsicht vermutlich kundig gemacht, ob Zwangshypotheken bestehen und/oder eine dingliche Überschuldung vorliegt und/oder gar ein Zwangsversteigerungsantrag aktenkundig ist. Die Bank hat vor ca. drei Monaten vorsorglich gekündigt.

    Vermutlich hat sich nach Einschätzung der Bank das Ausfallrisiko derart erhöht, dass sie an einer Fortsetzung des Darlehensvertrags nicht mehr interessiert ist. Das sollte sie aber dem Darlehensnehmer gegenüber deutlich zum Ausdruck bringen, damit er rechtzeitig Umschuldungs-Maßnahmen einleiten kann.

  • Antwort von Matrix 31.01.2012

    so wie es aussieht, sieht die bank bei dir keine weiteren sicherheiten, die ein fortführen des darlehens gerechtfertigt wär. arbeitslos und geschieden sind nunmal nicht die besten voraussetzungen dafür.

    trotz allem pflichte ich dir bei, das dies nicht die feine art ist, mit seinen kunden so umzugehen. aber das hilft dir recht wenig. wenn du über verwandte geld bekommst / bzw. kannst, könnte man darüber eventuell mit einer bürgschaft zu einer fortführung des darlehns erreichen.

  • Antwort von Broni 31.01.2012

    Persönlich in der Bank erscheinen und nicht vorher das Haus verlassen, bevor ein kompetenter Mitarbeiter (Namen aufschreiben, Funkton benennen lassen !) erschienen ist.

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