Frage von SuperSki,

Kündigung mit 6-wöchiger Frist löst fristlose Kündigung aus?

Ich bin in einem Vertrag der von mir sowie von dem Dienstleister mit 6-wöchiger Kündigungsfrist gekündigt werden darf. Des Weiteren dürfen beide Parteien fristlos kündigen, wenn die Zusammenarbeit durch jegliche Vorfälle „unzumutbar“ ist. Nachdem ich mir nie etwas zu Schulden kommen lassen habe, fühle ich mich etwas verar***t und will jetzt meinerseits fristlos kündigen. Nach diesem Vertrauensbruch, sehe ich es als unzumutbar an weitere 6 Wochen an diese Firma Geld zu zahlen. Glaubt ihr ich komme mit dieser Argumentation durch?

Antwort
von LittleArrow,

Nein, kein ausreichender Grund.

Du kannst weiterhin bis zum Vertragsablauf die vereinbarten, bereit stehenden Dienstleistungen in Anspruch nehmen; sie werden Dir sicherlich nicht unbillig verweigert.

Antwort
von TopJob,

Du erwartest auf deine Frage nicht wirklich eine Antwort, oder? Ein paar mehr Fakten wären schon notwendig. Zudem halte ich die Formulierung für sehr schwammig. Versuchen könnte man es sicherlich, aber meiner Meinung nach müsste hier schon ein erheblicher Vertrauensbruch vorliegen.

Antwort
von qtbasket,

Das ist wohl kein Arbeitsvertrag ???? Im Arbeitsrecht wäre das alles nämlich grob rechtswidrig. Könnte es sein, dass du eine Scheinselbstständigkeit eigegangen bist ????

Für eine Dienstleistung gilt das übliche Vertragsrecht -

Zunächst einmal der begriff fristlose Kündigung ist unscharf und falsch !!!

Was du meinst ist eine außerordentliche Kündigung aus einem besonderen Grund

Nachdem ich mir nie etwas zu Schulden kommen lassen habe, fühle ich mich etwas verar***t - das ist definitiv kein besonderer Grund, also bleibt dir nur die übliche Kündigungsfrist von den vereinbarten 6 Wochen.

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