Frage von Mughsy,

Kündigen und danach schwanger?

Bei meinem Partner und mir besteht Kinderwunsch. (beide Ü30)

Nun hat es die letzten Monate noch nicht geklappt.

Da mein Partner und ich dies Jahr zusammenziehen möchten (300km Entfernung dazwischen) muss ich nun meinen Job kündigen. Ich hab eine 6-monatige Kündigungsfrist, da ich über 13 Jahre dort war. Was wäre denn wenn ich in der Zeit dann schwanger werde? Bekomm ich dann eine Sperre und kein Geld vom Arbeitsamt, weil ich ja selber gekündigt habe? Was würde einem überhaupt zustehen wenn ich ein Jahr Zuhaus bleiben würde?

Vielleicht kann mir ja jemand von Euch helfen.

Nicht falsch verstehen, bevor es gleich heißt Sozialschmarotzer... Mein Partner verdient gut, aber ich hab halt immer mein eigenes Geld verdient und war noch nie Arbeitslos. Würde deswegen einfach gerne wissen was mich erwarten würde.

Vielen Dank!

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Antwort
von Snooopy155,

Ich würde die ganze Angelegenheit etwas anders angehen. Ich würde mich zuerst einmal am Wohnort Deines Freundes mit dem Arbeitsamt in Verbindung setzen und mich dort beraten lassen und auch als "arbeitssuchend" registrieren lassen. Möglicherweise kann man so die Sperre umschiffen. Des weiteren würde ich auch mit dem alten Arbeitgeber sprechen, möglicherweise ist er auch einer Kündigung seinerseits nicht abgeneigt oder es kommt zu einem Aufhebungsvertrag.

Wenn Du heiratest, dann sollte es ebenfalls keine Sperre geben, denn dann ist es normal, dass man zusammenzieht. ALG1 Leistungen stehen Dir aber immer nur dann zu, wenn Du Dich arbeitssuchend meldest.

Nach der Geburt hast Du auch einen Anspruch auf Elterngeld - hier spielt es aber bei der Brechnung eine Rolle, ob Du noch alleinstehend bist oder ob Du inzwischen geheiratet hast.

Antwort
von Mughsy,

Noch eine Frage: Und wie sieht das ganze aus wenn man dann zwischenzeitlich heiratet?

Antwort
von gammoncrack,

Da Du selbst kündigen würdest, spielt eine Schwangerschaft keine Rolle mehr. Dein Arbeitsvertrag endet zum Kündigungszeitpunkt, Natürlich würdest Du auch die Sperre bekommen.

Antwort
von NasiGoreng,

Eine längere Kündigungsfrist nach langjähriger Beschäftigung gilt meines Wissens nur für den Arbeitgeber.

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