Frage von einhornspitze, 30

Küdigung? Vorzeitige Afhebung des Arbeitsvertrages? Sperrzeit b. Arbeitsamt? Was tuen?

Hallo ich bin bei einem Unternehmen befristet angestellt. Befristung endet Ende Feb.14. Nun sind in meiner Abteilung mehrere gegen mich persönlich gerichtete Sachen passiert, nicht in meiner Arbeitskraft. Man sieht dies schon anhand des Dienstplanes, z.B. gewünschtes Frei und doch Spät- oder Zwischendienst erhalten. Gründe seinen auf Rücksprache immer irgendwelche Mißverstände. Es kam auch schon mal vor, dass ich vor Kollegen persönlich angegriffen wurde, " ... ich kann doch wohl die Dienste übernehmen, ich sei ja eh nur geringfügig./Woche angestellt und habe genug frei...". Ich habe zudem auch Kinder und muß mich jedes mal rechtfertigen, zu Hause streite ich schon mit meinen Ehemann. Ich halte dies psychisch nicht mehr lange aus. Ich hatte schon ein Gespräch mit unserer Leitung, die sich dass ganze mal angehört hat. Bald habe ich ein Gespräch mit dem darüber liegendem Leiter. Ich habe vielleicht einen Fehler gemacht und schon im Vorfeld über eine Aufhebung des Vertag gesprochen, aber eher aus Verzweiflung, dies nicht mehr lang auszuhalten. Würde ich, wenn es keine andere Lösung gebe, eine Sperrzeit beim Arbeitslosenbezug bekommen? Kann der Arbeitgeber mich "Vorzeitig" vor Ablauf der Befristung auch fristgerecht (4 Wochen) kündigen? Ober soll ich bis zum Ende der Befristung durchhalten und den Vertag einfach auslaufen lassen, gibt es dann auch Probleme mit dem Arbeitsamt im Bezug einer Sperrzeit? Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Antwort
von Primus, 26

Ein Aufhebungsvertrag bringt eine 12 Wochen - Sperre beim ALG I mit sich.

Um vorzeitig aus dem Vertrag heraus zu kommen, wäre eine außerordentliche Kündigung möglich.

, Dazu müsste einer der Gründe vorliegen: wiederholte sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, grobe Arbeitsschutzverletzungen, grobe Beleidigungen und Tätlichkeiten. Das sind nur einige Beispiele.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/recht/arbeitsrecht/arbeitsrecht-kuendigung_fristlose.htm...

Wirst Du vom Arbeitgeber vorzeitig gekündigt, wird Dir beim ALG I keine Sperre auferlegt. Aber auch hier müssen triftige Gründe vorliegen.

Ich würde Dir vorschlagen, dass Du Dich it einem Mitarbeiter der Arge unterhältst und Deine Probleme schilderst.

Eventuell werden Deine Schwierigkeiten ja auch als Kündigungsgrund anerkannt und Du kannst einer Sperre entgehen.

Antwort
von barmer, 18

Ich würde jetzt schon mit dem Arbeitsamt sprechen. Wenn Du vorher schon über die Mißstände sprichst, sehen die eventuell ein, dass Du nicht selbstverschuldet gekündigt hast.

Das Vorgehen im Betrieb ist Deinerseits absolut in Ordnung.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von TopJob, 18

Bei einem Auflösungsvertrag würdest du die dreimonatige Sperre bekommen, es sei denn du kann beim Arbeitsamt glaubhaft darlegen, dass eine Weiterbeschäftigung nicht zumutbar war.

Eine vorzeitige arbeitgeberseitige Kündigung ist nicht so einfach, aber denkbar.

Das auslaufen lassen des Vertrags nach der Befristung wahrscheinlich die chickste Methode (weil du vorher auch noch was anderes suchen kannst und auch ggf. kein Problem mit der Agentur für Arbeit bekommst). Die Frage ist nur, ob du es tatsächlich durchhälst, wenn es wirlich so schlimm ist.

Die Beste Lösung: Suche dir zuerst einen anderen Job und versuche dann passend einen Auflösungsvertrag zu erwirken.

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