Frage von Robik1,

Krankenversicherungsbeiträge der Rentner

Frage an Rentenexperten: Die Rentner zahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung den "Allgemeinen Beitragssatz" - seit dem 1.7.09 sind es 14,9% (d.h. sie selber davon 7,9%, der Versicherungsträger den "Arbeitgeber"anteil 7,0%). Ist diese Regelung eigentlich korrekt? Die Rentner haben doch keinen Anspruch auf Krankengeld, und für diese Versicherten gilt doch der "Ermäßigte Beitragssatz" von 14,3% (sie 7,6%, der Träger 6,7%). Ich habe dagegen Einspruch erhoben, die Antwort der DRV Berlin war: Es würde so vom Parlament einmal als Gesetz beschlossen, also man müsse sich damit abfinden. Punkt. Meine Meinung ist aber nach wie vor, dass dies nicht richtig ist, man muß ja für etwas zahlen, was man gar nicht bekommen kann, bzw. worauf man keinen Anspruch hat. Wüßte jemand, ob gegen dieses Gesetz irgendwo ein Verfahren läuft?

Antwort von Hasehuepf02,

Nein leider nicht. Es wird ja nächstes Jahr wahrscheinlich noch teuerer, nachdem ja die Beiträge der Arbeitgeber zur Krankenversicherung eingefroren qwerden und der AN die Erhöhungen alleine tragen muß. Dies gilt auch für Rentner, da an diese Verabschiedung des Gesetzes auch die Rentenversicherung gekoppelt ist und so auch bei dieser die Abgaben an die Krankenversicherer eingefroren werden. Im Endeffekt der Rentner hat weniger zur Verfügung, Merkel lügt und das ander Gesockse auch.

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