Frage von avant, 9

Krankenversicherung und Student

Hy, habe eine Frage.

Bin derzeit im letzten Jahr an einer Staatlichen Schule und mache meinen staatlichen Informatiker. Um das "Studium" zu finanzieren, hab ich angefangen zu Joben, alles Nebenher, derzeit knapp 17Std in der Woche. Ich zahl den normalen Studentenversicherungssatz bei meiner Krankenkasse, meine Firma wo ich den Nebenjob mache, kriegt es nicht auf die reihe mich als Werkstudenten anzumelden, bin derzeit als Teilzeit angemeldet, das heißt, das vom Lohn die 10-12% Sozialbeiträge abgezogen werden.

https://www.meine-krankenkasse.de/wegweiser-navigator/studierende/jobben-und-stu...

Hab diesen Link von meiner Krankenkasse bekommen, wo genau steht "Um als Werkstudent zu gelten.....Auch die Ausbildung an einer staatlich anerkannten Fachschule ist möglich." Wenn ich wöchentlich unter 20Std bleibe und über 400€ verdiene, muss ich nur die Rentenversicherung zahlen, aber keine Krankenversicherung.

Obwohl die Bescheinigung meiner Schule der Firma vorliegt, weigert diese mich als Studenten/Werkstudenten anzmelden. Die meinen, deren Steuerbüro ist der meinung, dass das nicht geht.

Jetzt meine Frage, muss meine Firma mich als Werkstudenten anmelden oder muss ich in den sauren Apfel beißen und doppelt die Krankenversicherungn zahlen, sind im monat die normalen 78€ plus die vom Lohn etwa 50-70€, denke derzeit nach, den Arbeitsvertrag aufzulösen.

Bin um jede Hilfe dankbar

Antwort
von barmer, 9

Hallo,

doppelte KV musst Du nicht zahlen, denn wenn Du wg. Job den Pflichtversicherungsbeitrag zahlst, brauchst Du nicht mehr den studentischen KV-Beitrag zu zahlen.

Da beides hoffentlich in der gleichen Kasse passiert, sollte das kein Problem sein.

Allerdings verstehe ich zunächst auch nicht, warum die Firma das nicht schafft. Für die Firma ist doch ein Werkstudent gerade interessant. Leider sind nicht alle Steuerberater wirklich fir in Sozialversicherungsdingen.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von freelance, 6

wenn der AG nicht mitspielt, dann geh doch selbst an die Sozialversicherung/ die GKV ran und lasse deinen speziellen Fall prüfen. Nur so wirst du Argumente finden gegen die Sicht deines Arbeitgebers.

Ich kann nicht entscheiden, ob deine Ausbildung dir den Studentenstatus verleiht und du damit für die 20h-Grenze in Frage kommst. Das ist bei deiner Ausbildung auch nicht so einfach.

Als Alternative könnte sich die Schule selbst auskennen.

Wenn du dann die Fakten hast, dann sprich nochmals mit deinem AG.

Antwort
von Tina34, 6

stattlicher Informatiker - das ist doch gar kein Studium?!?!?

http://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/15532/Datei/233/Beschaeftigung%20...

Kommentar von avant ,

"Fachschulen dienen der fachlichen Ausbildung. Solche Schulen sind neben den staatlich aner- kannten Fachschulen auch andere Bildungseinrich-tungen, die berufliche Bildungsgänge mit einem berufsqualifizierenden Abschluss anbieten, zum BeispielTechniker-und Meisterschulen.Fachschü-ler sind ordentlich Studierende."

Sorry, hab anstatt FachSchüler/Fachstudent/ordentlich Studierende nur Student geschrieben, deshalb das Studium in Hochkomma.

"Werkstudenten Personen, die während der Dauer ihres Studiums als ordentlich Studierende einer Hochschule oder einer der fachlichen Ausbildung dienenden Schule gegen Arbeitsentgelt beschäftigt werden, werden Werksstudenten genannt. Als Regelung gilt, dass diese Beschäftigung versicherungsfrei in der Kran-ken-, Pflege-und Arbeitslosenversicherungist." (Seite 2 und 3)

Das ist ja die bestätigung meines Links, das ich recht habe, nur weigert sich meine Firma mich als Werkstudent anzumelden, sondern nur als Teilzeitarbeiter.

Kommentar von Tina34 ,

Guckst du bei dem Link Punkt 4.1

Besucher von Fachschulen werden lt. TKK und den anderen KK nicht als "ordendlich Studierende" eingeordnet. Auch wenn dir das nicht passt. Wir im Steuerbüro würden genauso verfahren wie das Büro das die Abrechnung bei dir vornimmt.

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