Frage von colors, 10

Krankenversicherung und Kind-wer kennt sich aus?

Mann ist PKV, Frau ist GKV-Kind bei Mann versichert. Kind wird krank, der Arzt stellt Bescheinigung aus, aber da bei Vater mitversichert, fliesst kein Krankengeld dafür, daß die Mutter beim Kind bleibt während es krank ist. Die GKV der Mutter bietet an, daß Kind privat bei sich zu versichern, Kostenpunkt ca. 150 Euro- die Mutter bliebe ganz normal in der GKV versichert. Wäre es in Bezug auf das Krankengeld bei Kinderkranktagen ratsam, das Kind bei der GKV privat zu versichern? Würde man dann Anspruch auf Ausfallgeld für Kinderbetreuung haben, wenn der Doc die Krankheit bestätigt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von barmer, 10

Ja,

das ist so. Das nennt sich nicht private Versicherung bei der GKV, sondern freiwillige Versicherung.

Allerdings ist zu beachten, dass diese freiwillige Versicherung nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt abgeschlossen werden kann. Sie ist normalerweise möglich innerhalb von 3 Monaten nach Wegfall der Familienversicherung bzw. Geburt oder Eheschließung, wenn keine Familienversicherung möglich ist.

Wenns also kein fiktiver Fall war, vielleicht zu spät.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von alfalfa, 6

Also, wenn es möglich das Kind gegen eigenen Beitrag entweder bei der PKV oder GKV abzusichern, dann ist die Einkommenssituation recht komfortabel.

Wenn das Kind nun in der GKV abgesichert ist, dann können auch die Regelungen des § 45 SGB V in Anspruch genommen werden. Also auch Krankengeld in Anspruch nehmen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

http://dejure.org/gesetze/SGB_V/45.html

Neben dem monetären Aspekt sollte geprüft werden, wo das Absicherungs- bzw. Leistungsniveau für das Kind höher ist, bevor ihr einen Wechsel vornehmt. Ggfs PKV auf kleine Anwartschaft stellen und in die GKV wechseln. Das könnte Sinn geben.

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