Frage von wfwbinder, 59

Krankenversicherung der Rentner, Witwerpension

Mal wieder eine KV-Frage, wo ich keine Ahnung habe.

Ein Rentner, eine ganz normale Altersrente, mit Krankenversicherung der Rentner und einem Nebenjob in der Gleitzone, zahlt ganz normal seine Beiträge auf die Rente und sein Gehalt.

Alles problemlos.

Seine Frau, für eine Landesrundfunkanstalt tätig gewesen bekommt eine Pension, ist beihilfeberechtigt und zahlt einen privaten KV-Beitrag bei einer privaten Krankenversicherung für den Teil, der nicht über Beihilfe läuft.

So weit reichen meine Kenntnisse.

Nun ist die Dame aber verstorben und es gibt für den Witwer eine Witwerpension, Hinterbliebenenversorgung, oder wie es heißen mag.

Meldet er das seiner Krankenversicherung, oder bleibt das frei? Ihm wurde bei der Zahlstelle gesagt, dass er mit dieser Hinterbliebenenversorgung sogar beihilfeberechtigt wäre.

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zum Erbrecht. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von barmer, 53

Hallo,

beides ist richtig.

Die Witwerpension ist voll beitragspflichtig zur KVdR als rentenähnliche Einkünfte. Egal ob er jetzt vorrangig Rentner oder Erwerbstätiger ist.

Und ja: als Empfänger von Witwengeld ist man auch selbst behilfeberechtigt. Als Pflichtversicherter in der GKV allerdings nur für Dinge, die die GKV nicht zahlt und dann kommt es noch aufs Bundesland an.

Wahrscheinlich war er auch bisher als Angehöriger berücksichtigungsfähig. Das wissen die wenigsten. Vielleicht sollte man ihm das nicht sagen....

Viel Glück

Barmer

Kommentar von wfwbinder ,

Nein, dass hatte man ihm gesagt, er war nur in der Position, dass alles von seiner KV gezahlt wurde.

Antwort
von RHWWW, 38

Hallo,

noch eine (verspätete) Ergänzung:

In der Pflegeversicherung zahlt er ab Tag nach dem Todestag wegen des Beihilfeanspruchs nur noch den halben Beitrag. Er sollte Rentenversicherung und Arbeitgeber mit einem Nachweis über diesen Behilfeanspruch informieren. Für die Vergangenheit werden ihm die zuviel gezahlten Beiträge auf Antrag erstattet.

Später erhält er im Pflegefall nur die halben Leistungfen,. Die andee Hälfte übernimmt die Beihilfe.

Gruß

RHW

Antwort
von Rentenfrau, 33

Hallo wfwbinder, der Rentner wird auf die Witwerpension die er aus der Pension seiner verstorbenen Frau bekommt, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen müssen. Und durch die Gewährung der Witwer-Pension rutscht er auch in die Beihilfe, evtl. kann er hier mal was abrechnen, was seine gesetzliche KV nicht übernimmt, wobei die Beihilfe ähnlich gut bzw. schlecht zahlt. Ich hoffe ich konnte Dir helfen.

Antwort
von blnsteglitz, 21

Das mit der Beihilfeberechtigung kann ich bestätigen. Problem ist dass es keine bundeseinheitliche Regelungen gibt. Geregelt ist die Gewährung von Beihilfeleistungen in den Beihilfevorschriften des Bundes sowie der Länder. Müsstest also mal googeln nach den Vorschriften des betr. Bundeslandes.

Das mit der Meldung an die KV weiß ich nicht- aber unsere Experten werden schon noch antworten.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community