Frage von LiKe2010,

Krankenkassenbeiträge aus betr. Altersvorsorge

Wer kennt sich aus: im Jan 2003 habe ich mit meinem damalien Arbeitgerber einen Vertrag über betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen. Durch einen beruflich bedingten Umzug meines Ehemannes habe ich das Arbeitsverhältnis zum 30.9.2003 aufgelöst. Der Arbeitgeber zahlte also für den Zeitraum im Jahre 2003 insges. 427,50 Euro in die betr. Altersversorgung ein. Ich zahlte ab 1.10.2003 bis zum Ende der Laufzeit am 30.11.2009 insges. 8575.20 Euro ein. Ich beziehe nun monatlich einen Betrag von 47,27 Euro aus dieser Summe wird mir Krankenkassen- und Plegevers. Beitrag abgezogen, sodaß mir eine Netto 39.31 Euro ausbezahlt werden. Abgesehen davon dass diese Anlage von der Rendite her total unrentabel war, habe ich nun die Frage, warum ich auf meinen eingezahlten Betrag diese Beiträge abführen muss, zumal der ganze Beitrag fast komplett durch mich nach Beendigung der Arb.verhältnisses übernommen wurde. Für eine kompetente Rückantwort wäre ich dankbar.

Antwort
von LittleArrow,

Bist Du weiterhin als Arbeitnehmerin tätig? Es müßte eigentlich eine anteilige Zuordnung erfolgen, so dass Deine eigenen Zahlungen mit 95,3 % von der dem Abzug freigestellt bleiben.

Siehe hier: http://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprin...

Kommentar von LiKe2010 ,

Danke für die Antwort. Inzwischen bin ich in Rente. Hatte eigentlich auch gedacht, dass ich nur auf den Arbeitgeberanteil die Beiträge abführen muss. Leider wird mir seit 2009 der volle Beitrag von der DAK abgezogen.

Kommentar von LittleArrow ,

Hier habe ich noch die rechtliche Situationsbewertung:

http://www.anwaltsregister.de/dossier.Sozialabgaben-schmaelern-Betriebsrente-bis...

Antwort
von barmer,

Wenn Der Vertrag später auf Deinen Namen lief und von Dir bezahlt wurde, kann die Versicherungs das rausrechnen. Nur der Rest ist beitragspflichtig.

Außerdem liegt das unter der Bagatellgrenze. Oder hast Du noch mehr ?

Gruss

Barmer

Kommentar von LiKe2010 ,

Es werden mir aus einer Direktversicherung ebenfalls Beiträge abgezogen, die jedoch zwischenzeitlich korrigiert wurden, sodaß ich nur anteilig auf den Arbeitgeberanteil diese Beiträge abführe. Der Vertrag der Pensionskasse wurde nach einem 1/2 Jahr Laufzeit nach Ausscheiden aus dem Unternehmen auf mich umgeschrieben und danach von mir bis Laufzeitende weitergeführt. Seit 2009 bezahle ich den vollen Beitrag an die DAK. Wie hoch ist denn die Bagatellgrenze? Danke für die Rückantwort.

Kommentar von barmer ,

Hallo,

das Problem wird sein, dass das Urteil über die Aufteilung eine Direktversicherung betraf. Manche Kassen stellen sich auf den Standpunkt, es gelte nicht für Pensionskassen, obwohl das technisch und rechtlich das Gleiche ist.

Die Bagatellgrenze liegt bei ca. 135 EUR sonstige Einkünfte (neben der ges. Rente). Nach Überschreiten wird aber alles beitragspflichtig.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community