Frage von althaus, 5

Können Lebensversicherungen auch in riskanten Wertpapiere anlegen?

Haben Lebensversicherungen damals auser Aktien auch in ABS Papiere angelegt oder ähnliche Wertpapiere. Wie sicher kann ich mir sein, daß sie das Geld nicht verspielen statt sicher anzulegen, um eine höhere Rendite zu erwirtschaften?

Antwort
von gandalf94305, 1

Schon 2002 schrieb die Bafin dazu

http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Rundschreiben/dl_rs_0201_va_abs_und_...

Der Anteil von ABS und CLN bei Versicherungen in Deutschland war allerdings mit dem Eintritt der Finanzkrise recht gering, so daß diese nicht wirklich zu einem Problem führten. Probleme bereiteten eher die vormals sicher geglaubten Anleihen, deren Kurse plötzlich fielen, sowie die später fallenden Marktzinsen.

ABS sind sinnvolle Konstruktionen, um Risikopositionen zu bündeln, ggf. mit weniger riskanten Positionen zu versehen, um so insgesamt ein wieder handhabbares Paket als neues Wertpapier weiterzuverkaufen. Das Risiko des Pakets ist bei guter Konstruktion Größenordnungen kleiner als das der einzelnen Konstituenten. Hat man jedoch ein Systemrisiko, d.h. es fallen nicht einzelne Positionen, sondern das ganze Portfolio aus, so ist dies nicht mehr zu kompensieren.

Antwort
von wfwbinder, 1

Nach Einem Deiner Kommentare weise ich auf den Unterschied hin:

  1. Lebensversicherung Deutschland

  2. Lebensversicherung ausländische Gesellschaft

  3. Fonds-Lebensversicherung Deutschland

  4. Fonds-Lebensversicherung Ausland

Du kannst nicht eine inländische Standdardlebensversicherung mit einer Fondsversicherung, oder gar einer ausländische Fondslebensversicherung vergleichen.

Es gelten völlig andere Grundsätze.

Antwort
von Sobeyda, 1

Es gibt die KapVO (Kapitalanlageverordnung), dort ist geregelt, wie Lebensversicherungen das Geld der Versicherten anlegen müssen. Zocken ist verboten!

Die derzeitige Aktienquote von Lebensversicherungen ist unter ferner liefen. Da könnte man sich fast fragen, ob das im Sinne der Versicherten ist.

Kommentar von gandalf94305 ,

Stimmt. Aber ABS haben ja nichts mit Aktien zu tun.

Antwort
von Privatier59, 1

Die verspielen das nicht denn da gibt es gesetzliche Vorschriften und Kontrollorgane zu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalanlagerestriktion

Kommentar von althaus ,

Habe hier im Forum gelesen, daß Clerical Medical das Geld der Anleger verzockt hat. Kann das sein oder stimmt die Behauptung nicht?

Kommentar von Privatier59 ,

Ich mach gerade Inventur in meinem Geldspeicher und fahre danach zur CM um da weiter zu machen!

Kommentar von Sobeyda ,

Clerical Medical unterliegt dem Britischen Recht, da gelten andere Regeln. Obwohl auch dort nicht einfach mit dem Geld der Versicherten gezockt werden darf.

Kommentar von Privatier59 ,

Pfunde werde ich nicht schleppen. Ich hab Rücken und bleib lieber bei Kreuzern.

Antwort
von Bensfinanzen, 1

Ich glaube das geht nicht und das würde ich ehrlich gesagt auch nicht machen um nichts zu riskieren!!!

Antwort
von billy, 1

Mit Geld spielt man nicht.

Antwort
von Niklaus, 1

In Deutschland dürfen Versicherungen bis maximal 30 % in Aktien anlegen. Was sie aber meist wegen fehlender Ahnung nicht ausnutzen.

Kommentar von althaus ,

Fehlende Ahnung? Wieso, arbeiten dort keine studierten Leute?

Kommentar von Sobeyda ,

Doch, aber die können in der Regel keine risikobehaftete Anlage. In der Versicherungsbranche wurde Jahrzehnte lang in Rentenpapiere angelegt, da kennt sich dann keiner mit Aktien aus. Und die, die sich auskennen arbeiten eher bei den Banken.

Kommentar von gandalf94305 ,

Die Frage betraf aber nicht wirklich Aktien, sondern ABS und ähnliche Papiere wie MBS, CLN etc.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten