Frage von neuStudi, 1

Koalitionsvertrag - Akzeptanz des Faktorverfahrens stärken

im Koalitionsvertrag habe ich beim Kapitel Solide Finanzen auf S. 90 gefunden, dass

"... die Akzeptanz des Faktorverfahrens für Ehegatten stärken...."

Wieso will das die Regierung? Ist das Faktorverfahren von Vorteil für den Bund/ Staat? Welche Motivation steckt dahinter?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rat2010, 1

Das Faktorverfahren hat vor allem Vorteile für die Menschen. Wurde eingeführt aber kaum wer machts und deshalb will die Koalition dessen Akzeptanz stärken.

Die alte III/V-Regelung hat ja nciht nur den Nachteil, dass bei der V zu wenig ausgezahlt wird. Es ist auch oft eine Nachzahlung entstanden, was die Akzeptanz des Lebensmodells dahinter (beide arbeiten) bei den betroffenen nicht gerade förderte.

Die Nachteile sollten durch das Faktorverfahren ab 2010 beseitigt werden nur habe ich keine Ahnung, in wie weit sich das rumgesprochen hat. Wohl zu wenig, sonst müsste man die Akzeptanz nicht laut Koalitionsvertrag stärken.

Kommentar von neuStudi ,

in meinem Bekanntenkreis und dem meiner Eltern kennen die wenigsten das Faktorverfahren. Wenn ich danach frage, dann blicke ich in grossen Augen.

Kommentar von Rat2010 ,

Na dann brauchst du dich ja nicht zu wundern, dass dessen Akzeptanz gestärkt werden soll!

Antwort
von freelance, 1

ich vermute dahinter eine bessere Steuergenauigkeit. Durch das Faktorverfahren werden die Ungenauigkeiten, die sich durch die Lohnsteuerklassen III / V oder iV / IV bei Ehepaaren ergeben, besser ausgeglichen werden. Das ist besser für den Staat und vermutlich auch für viele Steuerzahler, denn dann sind Erstattungen/ Nachzahlungen geringer.

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