Frage von katrina80, 111

kleingewerbe für eheleute

hallo vielleicht kann mir jemand weiterhelfen ich und mein mann würden gerne ein kleingewerbe aufmachen heisst online ein paar sachen verkaufen die sachen sind zwar privat aus dem erben unserer eltern und was sich bei uns mit den jahren angesammelt hat ,aber es ist sehr viel ,leider gibt es dazu auch keine quitungen mehr und privat weiss ich nicht ob das dann zu gefährlich ist weil es wären schon 20-30 aktionen jeden monat da habe ich gelsen das es besser wäre es gewerblich anzumelden ??? es wird daher mit verlust was früher der neuwert war weil es sind auch keine schen die wert gewonnen haben aber man kriegt schon etwas dafür noch. meine frage mein mann arbeitet vollzeit und hat noch ein minijob ich arbeite auf minijob basis aber verdienen nicht mal 200 euro monatlich damit unter welchem namen sollte man es besser anmelden wegen der krankenversicherung auch weil ich bin bei meinem mann mitversichert. es wird zum schluss eh alles zusammengerechnet und wie schaut es aus da wir keine quittungen mehr haben wie wird der gewinn dann ausgerechent? Es würden keine maxibeträge rauskommen ca 300euro im monat ,wenn überhaupt

Antwort
von jowaku, 106

Wenn Euch die Sachen jetzt - nachdem sie geerbt wurden - gehören, ist das vermutlich kein gewerblicher Verkauf.

Anders wäre es, wenn Ihr oder die Eltern die Sachen nur mit der Absicht eingekauft hättet, sie zu verkaufen. Dann wäre die Überlegung, das Gewerbe wegen der Krankenkassengrenze gemeinsam zu betreiben oder nur vom Mann betreiben zu lassen sinnvoll.

Es gibt übrigens nur Gewerbe und nicht Kleingewerbe. DasWort Kleinunternehmen bezieht sich nur auf die Art des Umgangs mit der Umsatzsteuer gemäߧ19 UStG

Antwort
von wfwbinder, 75

Wenn, wie Du schreibst die Sachen privat von Euch udn aus dem/den Erben der Eltern sind, braucht Ihr dafür kein Gewerbe anmelden udn auch Steuern sind kain Thema.

Das ist reiner Privatverkauf.

Gewerblich wird es erst, wenn Ihr Dinge dazu kauft, oder es Euch aus Kellerentrümpelungen gegeben wird.

Also:

  1. solange ihr eigene Sachen, bzw. Dinge aus euren Erbschaften verkauft = kein Gewerbe, keine Steuer.

  2. Wenn fremde Dinge dazu kommen, dann Gewerbeanmelden, als Nebentätigkeit. Wenn der Umsatz/die Einnahmen 17.500,- im Jahr nicht überschreiten, wird Umsatzsteuer nicht erhoben., Wenn die Grenze überschritten wird ist ab dem Folgejahr Umsatzsteuer abzuführen. Für die Einkommensbesteuerung ist in einer Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung der Gewinn zu ermitteln, der über die Anlage "G" in die Steuererklärung.

  3. Die von Dir genannten Beträge belassen Dich in der Familienversicherung.

Kommentar von EnnoBecker ,

Was will sie denn wissen?

Kommentar von wfwbinder ,

@EnnoBecker

Die Fragerin befürchtet, dass die Menge der eigenen Keller und Bodenentrümpelung + Haushaltsauflösung auf Grund von 1-2 Erbschaften soviel ist, dass man ein Gewerbe anmelden müßte.

Kommentar von EnnoBecker ,
Die Fragerin befürchtet, dass die Menge der eigenen Keller und Bodenentrümpelung + Haushaltsauflösung auf Grund von 1-2 Erbschaften soviel ist, dass man ein Gewerbe anmelden müßte.

Verstehe. Ich hoffe, es ist ein Duden dabei. Den sollte sie nicht weggeben..

Kommentar von katrina80 ,

ja aber es sind teilweise sehr viele gleiche sachen z.b besteck geschirr ,ist das nicht zu gefährlich ?

Kommentar von wfwbinder ,

Wenn man einen kompletten Haushalt auflöst, sind es eben viele Dinge. Wenn ich den haushalt meiner Großmutter hätte auflösen müssen, hätte ich auch locker 4 Haushalte neu Ausrüsten können. Ist nun mal so.

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