Frage von HilfeHilfe, 103

KK will für den Zeitraum des Studiums rückwirkend Beiträge ?

Hallo,

Familienmitglied wurde von seiner KK rückwirkend geprüft. Er ist seit 07/2015 in Vollzeitanstellung.

02/2010-06/2014 soll er die Zeitlücke geprüft. Hier hatte er vollzeit Studiert ( mit Masterabschluss). Einkünfte waren ein 6 Monatsprakitkum ( ohne KK Beiträge) sowie Waisenrente von der Unfallkasse. KK Beiträge hat wohl die Unfallkasse abgeführt.

Wir hatten mal geschaut, ein Studentenbeitrag wäre wohl 80 € / Monat gewesen. Was die Unfallkasse abgeführt hat wird noch geklärt.

Was blüht meinem Familienmitglied ? Kann man mit der KK verhandeln oder wird Sie für den Zeitraum Beiträge nachfordern ?

Das Familienmitgleid dachte dank Waisenrente wäre KK erledigt. Es hat sich auch nicht die Kasse gemeldet. Familienversicherung bestand in der Schulzeit nicht ( Vater war erst PKV und danch GKV verischert).

Danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von RHWWW, 84

Hallo,

es ist leider nicht sehr klar geschrieben, um was es genau geht.

Geht es um die Familienversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse?

Wann ist die Person geboren?

Wie hoch ist die Zahlung der Unfallkasse (brutto)?

Erfolgt die Zahlung der Unfallkasse wegen des Todes eines Arbeitnehmers oder eines Beamten?

Welche Angaben wurden auf den jährlichen Fragebögen zur Überprüfung der Familienversicherung gemacht?

Gruß

RHW

Kommentar von HilfeHilfe ,

Hallo,

die KK will die Zeitlücke von 02/2010-06/2014 erklärt haben. Hier wurde laut KK kein Beitrag abgeführt. In diesem Zeitraum war das Familienmitglied Student, vorher Schüler.

Die Zahlung der Unfallkasse erfolgt weil die Mutter im Kindalter gestorben ist. Vater erhielt Witwenrente , das Kind Waisenrente.

Das Kind war nie über den Vater Krankenversichert. Immer alleine ( über die Waisenrente ), was nie ein Problem war. Bis dato.

Kommentar von RHWWW ,

Die Antworten helfen leider nicht weiter.

1) Geht es um eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung?

2) Wie war die Person bis Januar/Februar  2010 krankenversichert?

3) Was hat sich Juni/Juli 2014 geändert?

4) Wann ist die Person geboren?

5) Wie hoch ist die Zahlung der Unfallkasse (brutto)?

6) Erfolgt die Zahlung der Unfallkasse wegen des Todes eines Arbeitnehmers/arbeitnehmerin? Oder wegen des Todes eines Beamten/einer Beamtin?




Kommentar von HilfeHilfe ,

1- gesetzliche

2- gesetzlich , er war schüler ( einkommen war kindergeld & halbweisenrente). Er war NICHT familienversichert sondern alleine freiwillig gesetzlich. KK-Beitrag hat die Unfallkasse abgeführt.

3- juni 2014 ende des studiums, ab juli 2014 vollzeitanstellung. hier gesetzlich krankenversichert.

aufgrund zusatzbeitrags wurde die aktuelle kk gekündigt und sollte bei der AOK Sachsen weitergeführt werden. die alte KK hat daraufhin die Verischerungszeiten überprüft und fordert nun nachweise

Kommentar von RHWWW ,

Die Krankenkasse kann Beiträge für vier volle Kalenderjahre nachfordern, also seit 2012. Wenn in den Fragebögen falsche Angaben gemacht wurden, gelten ggf. 30 Jahre Verjährung.

Für die kostenlose Familienversicherung sind die gesamten Einkünfte laut Steuerbescheid maßgebend.

KK-Beitrag hat die Unfallkasse abgeführt.

Das ist sehr ungewöhnlich. Die Unfallkasse führt nur in sehr seltenen Fällen Beiträge direkt an die Krankenkasse ab. Aber die entscheidenden Fragen wurden ja nicht beantwortet. :-(

Kommentar von HilfeHilfe ,

4 - 1988

5- 380 , aber es gab einen studentenjob mit mind 600 € ( ohne KK Abgefhürt)

6 - Tod der mama

bitte auch hier schauen:

ch habe jetzt ein wenig Klarheit. Es wird verkutlich so sein das die
KK zu Recht nachfordern wird. Es wurde versäumt das Kind in eine
Familienversicherung einzubinden. Würde evtl da unter 25 Lebensjahren
möglich noch funktionieren.  Erschwerend kommt hinzu das das Kind einen
Studentenjob hatte und über 450 e verdient fast 2 Jahre lang. D.h. wir
kommen nach unserer Rechnung auf 21 Monate die die KK zurückfördern
könnte. In dem KK-Schreiben wird auch angeboten vor Ort das ganze zu
klären. Ist da überhaupt Spielraum zu verhandeln ? Haben die Mitarbeiter
möglichkeiten das man sich in der Mitte trifft ?

Wie schaut es mit dem Einkommen aus, was zählt hier, des
SV-pflichtige Einkommen oder doch das Einkommenspflichtige Einkommen ?
Wir haben für 2010-2014 negative Steuerbescheide da die Studentenkosten
sehr hoch waren. Das würde die 450 e / Monat nicht aushebeln ?

Danke 

Kommentar von RHWWW ,

Danke für den Stern.

Für die Beantragung der Familienversicherung gibt es keine Fristen. 



Für die kostenlose Familienversicherung sind die gesamten Einkünfte laut Steuerbescheid maßgebend.

Was steht in den betreffenden Kalenderjahren im Steuerbescheid des Sohnes unter Einkünfte?

Von den Bruttobeträgen aus dem Studentenjob können die Werbungskosten bzw. die Werbungskostenpauschale abgezogen werden. Die Krankenkasse hat sich nach § 10 SGB V bzw. § 16 SGB IV immer nach den Einkünften im Steuerrecht zu richten. Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen können nicht abgezogen werden. Ggf. beim Finanzamt oder beim Steuerberater beraten lassen, was bei der Berechnung der Einkünfte abgezogen werden kann.

Der Mitarbeiter hat meistens keinen Spielraum. In bestimmten Fällen hat ggf. der Vorgesetzte etwas Spielraum. Der größte Spielraum besteht beim Thema Ratenzahlung.

1) Um welche 21 Monate geht es denn?

2) Um welche Unfallkasse geht es? War die Verstorbene Angestellte oder Beamtin? 

3) War es ein Tod durch einen Arbeitsunfall?


Kommentar von HilfeHilfe ,

ja das wäre super und die lösung ! Wir haben dank Hohen anerkannten Werbungskosten negative Einkünfte.  

Kommentar von RHWWW ,

Entscheidend sind die Einkünfte des Sohnes in dem betreffenden Zeitraum. Ganz korrekt wäre es von der Krankenkasse, die bei Beschäftigungsbeginn zu erwartenden Einkünfte zu prüfen. Einen Steuerbescheid konnte es zu Beginn der Beschäftigung für die Zukunft ja noch nicht geben.

Quelle:

https://www.vdek.com/vertragspartner/mitgliedschaftsrecht\_beitragsrecht/familie...

Seite 7 bis 12

Antwort
von barmer, 53

Hallo, wenn ich das richtig verstehe, hat er gar keine Beiträge abgeführt. Die Unfallkasse (Berufsgenossenschaft) führt keine Beiträge ab. Gabs keine andere Waisenrente ? Die Kasse kann 4 Jahre nachfordern.

Ich empfehle, zu kooperieren.

Viel Glück

barmer

Kommentar von HilfeHilfe ,

Hallo Barmer,

ich habe jetzt ein wenig Klarheit. Es wird verkutlich so sein das die KK zu Recht nachfordern wird. Es wurde versäumt das Kind in eine Familienversicherung einzubinden. Würde evtl da unter 25 Lebensjahren möglich noch funktionieren.  Erschwerend kommt hinzu das das Kind einen Studentenjob hatte und über 450 e verdient fast 2 Jahre lang. D.h. wir kommen nach unserer Rechnung auf 21 Monate die die KK zurückfördern könnte. In dem KK-Schreiben wird auch angeboten vor Ort das ganze zu klären. Ist da überhaupt Spielraum zu verhandeln ? Haben die Mitarbeiter möglichkeiten das man sich in der Mitte trifft ?

Wie schaut es mit dem Einkommen aus, was zählt hier, des SV-pflichtige Einkommen oder doch das Einkommenspflichtige Einkommen ? Wir haben für 2010-2014 negative Steuerbescheide da die Studentenkosten sehr hoch waren. Das würde die 450 e / Monat nicht aushebeln ?

Danke 

Kommentar von barmer ,

Viel Spielraum haben die eher nicht, 21 mal 78 EUR werden wohl das Minimum sein.

Maßgeblich ist das Einkommen des Studenten, für Studenten gibt es ein fiktives Mindesteinkommen, auf dessen Basis der Studentenbeitrag errechnet wird.

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