Frage von ingrid1036, 85

Kinderförderungsgesetz - Kosten Kindertagesstätte außerhalb Wohnort

ich wohne in Grebenstein wo erst ab August (Gültigkeit Anrecht auf KiTa-Platz) im dortigen Kindergarten Plätze auch für 1-2-jahrige zur Verfügung stehen. Deshalb habe ich mein Kind im Nachbarort Calden (2km Entfernung) untergebracht. Hier muss ich an die Kinder- tagesstätte 200,-€ zusätzlich zu den Einrichtungsgebühren bezahlen, da ich nicht in Calden wohne und diese Gebühr für Caldener von der Stadt Calden bezahlt wird, aber eben nur für die Caldener. Deshalb habe ich bei meiner Sttadtverwaltung einen Antrag zur Kostenübernahme dieser Gebühr gebeten - zumindestens ab August, da ja auch freie Einrichtungswahl besteht. Nun kann ich mit der Antwort wenig anfangen, aber vielleicht kann mir ja hier Jemand einen Rat bzw. Hinweis geben. Hier die Antwort der Stadt Grebenstein (Auszüge) " Leider können wir Ihren Antrag nicht bearbeiten, da Sie für den Antrag auf Kostenübernahme gem. 28 Hess. Kinder-und Jugendhilfegesetzbuch nicht antragsberechtigt sind" - Wer ist denn antragsberechtigt? "Das Urteil des Hess. Verwaltungsgerichts regelt den Kostenausgleich zwischen den Komunen untereinander. Daraus lässt sich jedoch kein individueller Rechtsanspruch von Eltern ableiten " - verstehe ich nicht !! "Auf Grund der nicht vorliegenden Antragsberechtigung müssen wir Ihren Antrag leider ablehnen" Weil in Grebendorf keine extra Gruppe für 1-2jährige gebildet wird, sondern einfach mit in den Kindergarten integriert werrden, möschte ich gern bis zum Kindergartenalter mein Kind nach Calden in eine Kindertagesstätte für 1-2 jährige bringen, aber die Kosten sind dann fast so hoch wie das Einkommen von meinem Halbtagesjob. Deshalb wären die 200,-€ Kostenüberhanme ne Menge Geld für meine Familie und deshalb brauche ich Hilfe oder Tips, wo ich mir Hilfe holen kann. Danke an Alle im voraus.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von qtbasket, 80

Nur deine Gemeinde ist antragsberechtigt -du nicht, du musst also die Stad Grebenstein für dein Interessen gewinnen.

Hessisches Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch (HKJGB) Vom 18. Dezember 2006*

§ 28 Kostenausgleich

(1) Besucht ein Kind eine Tageseinrichtung mit Standort außerhalb seiner Wohngemeinde, gleicht die Wohngemeinde die der Standortgemeinde entstehenden Kosten aus. Sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wird, richtet sich die Höhe des Kostenausgleichs nach der Höhe der anteiligen Aufwendungen zu den Betriebskosten, die der Standortgemeinde für die Aufnahme des Kindes entstehen. Hierbei können alle für den Betrieb einer Kindertageseinrichtung erforderlichen Kosten, insbesondere die Personal- und Sachkosten, mit Ausnahme der Investitionskosten und der Kosten, die von dritter Seite gedeckt werden, berücksichtigt und auf die Anzahl der in der Betriebserlaubnis nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch genehmigten Plätze in der Einrichtung umgelegt werden. Auf Verlangen legt die Standortgemeinde der Wohngemeinde die geltend gemachten Kosten dar.

(2) Die Standortgemeinde unterrichtet die Wohngemeinde unverzüglich von der Aufnahme eines Kindes in eine Tageseinrichtung ihres Gemeindegebiets.

Kommentar von ingrid1036 ,

Danke, die Antwort ist sehr hilfreich. Ich verstehe nur nicht dass meine Gemeinde antragsberechtigt ist, denn ich will doch dass meine Gemeinde (Grebenstein)die zusätzlichen Kosten der Stadt Calden übernimmt-also muss doch jemand bei der Stadt das beantragen bzw. inwie weit ist meine Gemeinde dann antragsberechtigt gegenüber wen? Es geht um die Kosten von 200 €, die die Stadt Caldeb für Ihre Einwohner übernimmt, aber ich als" Nichteinwohner"! bezahlen muss. Würde mich über eine nochmalige Antwort freuen.

Antwort
von Gaenseliesel, 60

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K.

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