Frage von ThadRaven, 24

Kind wird im Zoo von Mader gebissen - haftet der Zoobetreiber?

Wenn ein Kind im Zoo von einem Tier gebissen wird, haftet dann der Zoobetreiber?

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Antwort
von DerWaldemar, 24

Ansich schon aber nur wenn das Tier auf Grund einer fehlerhaften Einzäunung an das Kind herangekommen ist. Wenn das Kind z.B eigenmächtig in das Gehege eingedrungen ist oder den Finger durch die Gitter geschoben hat, muss der Zoohalter nicht haften.

Kommentar von EnnoBecker ,

Ach, der Wald-Emar, sieh an.

Antwort
von Privatier59, 23

Das Kind hat also einen Mörderschaden bzw. Marderschaden davon getragen. Wenn der Rotzloeffel eigenmächtig in Gehegen rumgeklettert ist, gibts nicht nur kein Geld, die Erziehungsberechtigten müssen zudem für alle Schäden aufkommen, z.B. für die Tetanusimpfung des Marders.

Lief der Marder nur einfach da rum ohne Zootier zu sein gibt es ebenfalls keine Penunze.

Nur dann, wenn es ein Zootier war und frei zugaenglich dazu greift die Tierhalterhaftung.

Kommentar von Gaenseliesel ,

...die Erziehungsberechtigten müssen zudem für alle Schäden aufkommen, z.B. für die Tetanusimpfung des Marders.

köstlich..... wie das alte Jahr vergangen, so ist das Neue angefangen ;-)))) K.

Antwort
von qtbasket, 20

Normale Antwort : ja - der Tierhalter muss haften, besonders bei Zootieren.


..nur merkwürdig ist das schon - normalerweise ist das nicht möglich, also hat das Kind in irgendeiner Form die Sicherheitseinrichtungen überwunden - dann würde ggf. auch die Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Eltern greifen und das Ganze erheblich komplizieren.

Und wenn es nur gar kein Zootier war, sondern ein echtes Wildtier ???

Aus meiner Sicht viel wichtiger: Tetanus Impfschutz und Verdacht auf Tollwut !!!

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