Frage von angehender,

KG Einfluss

Guten Abend, meine Fragen sind: Wie viel Einfluss haben Kommanditisten auf das Unternehmen, oder in wie fern können sie Entscheidungen beeinflussen? Spielt deren Einlage eine Rolle dabei? Wenn ja welche?

Wenn man eine KG zu 2t Gründet, wie kann man die "Macht" der beiden Kontrollieren? Kann man zB. dem einen Komplenentär 75% Entscheidungsmacht und dem anderen 25% zuschreiben, wenn ja wie? Wenn nein was kann man tun um das zu regeln? Muss man eine KGaA Gründen? Wenn ja wie geht man das an?

Ziemlich viele Fragen, ich hoffe jemand macht sich die mühe diese zu beantworten. Großes Danke im vorraus.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von alphabet,

Hallo,

alle Fragen, die Du zur Kommanditgesellschaft hast, werden bei Wikipedia unter Kommanditist beantwortet:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kommanditist

Gruß alphabet

Kommentar von angehender ,

Okay mit dem Einfluss der Kommanditisten bin ich jetzt vertraut allerdings bin ich noch nicht weitergekommen was die Struktur unter den Komplementären angeht. In Wikipedia finde ich dazu nichts. Die KGaA ist übrigens auch erstmal keine Option für mich wie ich gemerkt habe. Wie kann ich also 2 Komplementäre mit unterschiedlichem Stimmrecht haben?

Kommentar von alphabet ,

Hallo,

im Innenverhältnis kann alles gereglet werden - auch ein Stimmrecht.

Komplementäre haften den Gläubigern gegenüber persönlich und gesamtschuldnerisch mit ihrem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten der KG (§ 128 HGB). Der Gläubiger kann die Leistung nach seinem Belieben ganz oder zum Teil von jedem Komplementär (Vollhafter) fordern, bis sie vollständig erfüllt ist. Die Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten kann durch den Gesellschaftsvertrag nicht gegenüber Dritten ausgeschlossen oder begrenzt werden, lediglich im Innenverhältnis, also zwischen den Gesellschaftern.

Wenn also 2 Komplementäre in die Gesellschaft eintreten wollen, ist dieses über den Gesellschaftsvertrag so möglich.

Die KGaA ist ohnehin erst einmal keine Option, da hierbei noch aktienrechtliche Bestimmungen mit zu Tragen kommen, die die gesamte Struktur - auch in steuerlicher Sicht - noch weiter verkomplizieren.

Da alleine schon 2 Komplementäre geplant sind, ist auch an die Konstruktion einer OHG zu denken. Der haftungsbeschränkte Kommanditist könnte sein Einlage in die Gesellschaft auch als stiller Teilhaber einbringen.

Gruß alphabet

Kommentar von EnnoBecker ,

Die KGaA

...ist eine Kapitalgesellschaft und damit ziemlich weit von dem entfernt, was dor so vorschwebt.

Ich selber habe noch nie eine KGaA "gesehen" und wüsste ohne vorherige Schulung auch gar nicht damit umzugehen.

Kommentar von alphabet ,

Ist eine normale KG, nur dass die Anteile der Kommanditisten in Aktien verbrieft sind. Die Folge hieraus ist, dass neben den Vorschriften über die personengesellschaftlichen Regelungen auch noch die Regelungen für die Aktiengesellschaften bei dieser Gesellschaftsform greifen.

Kommentar von EnnoBecker ,

Finde ich prima, dass du das so easy findest.

Kommentar von angehender ,

Naja so viel was anderes als eine Personengesellschaft ist das dann auch nicht. ^^ Ist halt dann eine juristische Person die von einer natürlichen verwaltet wird, natürlich für größere Geschäftsmodelle vorgesehen, aber naja.

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