Frage von hoppi2,

KFZ Kündigung abgelehnt

Ich hatte im Oktober zum 01.12.2012 per Einschreiben die Autoversicherung bei der VVD gekündigt. Bei einem anderen Vertrag bei der gleichen Versicherung war das so möglich, da dort das Versicherungsjahr nicht gleich Kalenderjahr war. Habe also fälschlicherweise den gleichen Fälligkeitstermin angegeben. Die Versicherung hat dann die Kündigung abgelehnt und in einem langen Schreiben sehr freundlich dargestellt, wie toll es doch wäre, wenn ich mir das alles nochmal anders überlegen würde. Im letzten Abschnitt als letzter Satz nicht abgesetzt schreiben die dann, dass , wenn die Kündigung zum 01.01.2013 gelten sollte, ich erneut fristgerecht kündigen müsse. Bis dahin habe ich jedoch nicht mehr gelesen, da ja mein Wille feststand, die Versicherung zu wechseln und ich schon eine neue deutlich billigere hatte und davon ausging, dass dann die Kündigung zum nächst möglichen Zeitpunkt (01.01.2013) gilt. Gestern habe ich von denen eine Mahnung bekommen, gar nicht mehr so freundlich formuliert. Habe ich aber nicht mit der Kündigung den Kündigungswillen klar gezeigt und hätten sie nicht dies dann zum 01.01.2013 übernehmen müssen? §140 BGB fordert das, oder nicht Danke

Antwort
von hoppi2,

Natürlich habe ich den Paragraphen gelesen. Es handelt sich jedoch um Juristendeutsch. Deswegen stelle ich ja die Frage, ob der was mit meiner Sache zu tun hat.

Das andere Rechtsgeschäft, ist das nicht die Kündigung zum 01.01.2013?

Ich wünsche euch, dass ihr weiterhin in eurem Leben fehlerfrei bleibt und auch alles schön korrekt macht. Ich glaube aber, dass solche Paragraphen wie der 140 aufgrund von Fehleranfälligkeit von Laien entstanden ist, damit andere sowas nicht immer radikal ausnutzen können. Falls jemand dazu bereit ist, setze sich doch bitte mit der juristischen Frage, ob &140 BGB auf diesen Fall zutrifft, auseinander.

Vielen Dank

Antwort
von gandalf94305,

Die Versicherung hatte Dich auf die Vorgehensweise einer ordnungsgemäßen Kündigung sogar ja noch hingewiesen. Wenn Du das ignorierst, dann bleibt der Vertrag bestehen und die Rechnung ist zu bezahlen.

Antwort
von billy,

Ist doch klar das der Versicherer freundlich reagiert wenn Du einen falschen Kündigungstermin anstrebst, damit ist die Kündigung nicht wirksam. Du hast jetzt folgende Möglichkeit, entweder ein weiteres Jahr mit dem Versichere leben und in diesem Jahr noch fristgerecht kündigen. Oder das Fahrzeug beim Verkehrsamt abmelden (dann endet auch der Vertrag des Versicherers) und später erneut zulassen/anmelden.

Antwort
von Privatier59,

Hast Du Dir § 140 BGB überhaupt mal durchgelesen? Ich nehme an nicht und gebe Dir die Gelegenheit dazu:

http://dejure.org/gesetze/BGB/140.html

Welches andere Rechtsgeschäft sollte das denn sein? Du hast eine Kündigung zu einem bestimmten Termin erklärt. Diese Kündigung ist vom Versicherer als verfristet zurück gewiesen worden. Damit ist die Sache erledigt und darauf bist Du sogar ausdrücklich hingewiesen worden. Wenn Du einen Brief nicht bis zum Ende durchliest, ist das Deine eigene Schuld.

Antwort
von Tina34,

hättest du einfach nur "zum nächstmöglichen Termin" geschrieben hättest du ein höfliches Schreiben bekommen in dem der korr. Termin gestanden hätte und es wäre alles ok gewesen.

Man sollte schon bis zum Ende die Briefe die man bekommt lesen!

Antwort
von robinek,

Hat Deine KFZ-Versicherung den/die Tarife nicht erhöht? Dann hättest Du doch Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen können und zu einer billigeren Versicherung wechseln - ohne Hindernisse!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten