Frage von HilfeHilfe, 27

keine Krankenkasse

Hallo,

Bekannter lebt nur vom Einkommen aus Kleingewerbe und hat gar keine KK. Was ist die günstige Möglichkeit sich zu versichern ? Ich mache mir echt sorgen !

Danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Primus, 18

Hier hast Du aktuelle Beispiele der gesetzlichen und privaten Versicherung:

•Gesetzliche Krankenkasse: Mindestbemessungsgrenze 2073,75 Euro: 356,69 Euro (mit Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung) Mindestbemessungsgrenze 1382,75 Euro: 237,79 Euro

•Private Krankenkasse: Beitrag je nach Anbieter, ab etwa 300,- Euro (dabei kommt es auf den einzelnen Anbieter und den jeweiligen Tarif an; die Beiträge können auch deutlich höher liegen).

Lies Dir mal folgenden Link durch, der einiges erklärt:

http://www.krankenkasse-vergleich.de/artikel/krankenversicherung-existenzgruende...

Antwort
von wfwbinder, 11

Als Selbständiger wird es notwendig sein sich privat zu versichern, oder freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung zu werden. Bevorzug erstmal dort, bei der er bisher war. Denn dadurch, dass er eventuell die Anstellung aufgegeben hat, ist seine Mitgliedschaft nicht erloschen und es laufen dort Beiträge auf.

Er sollte sich unbedingt unverzüglich mit keiner Krankenkasse in Verbindung setzen.

Kommentar von Privatier59 ,
mit keiner Krankenkasse

Das macht er ja schon!

Kommentar von wfwbinder ,

stimmt, blöder Tippfehler. ;-) :-)

Kommentar von HilfeHilfe ,

Hallo,

er ist noch über die Frau familienversichert. Nach der Scheidund in 2 Monaten ist er auf freiers Füßen.

Was ist den die günstigste Basis Versicherung ?

Kommentar von wfwbinder ,

Na das ist ja nun ein neuer Sachverhalt.

Reicht denn das Nebengewerbe überhaupt zum Leben? Wenn nein hat er (bezüglich der Krankenversicherung) glück. Dann kann er ALG II beantragen und ist darüber versichert. Muss nur die Anlage EKS ausfüllen, wegen der Einkommensanrechnung.

Sonst kann es ein Problem geben. Wenn er z. B. so um die 900,- verdient, kann es echt ein Problem geben. Ggf. muss er nur, weil er sich die KV nciht leisten kann, zum Jobcenter.

Antwort
von jowaku, 11

Zusätzlich ist noch zu bedenken, dass die Beiträge zur GKK vom Alter unabhängig sind, während die der PKV im Alter gräßlich steigen.^^

Antwort
von alfalfa, 10

Also, wenn ich es richtig verstanden habe: Aktuell in der GKV familienversichert und geringe Einkünfte. Da gibt es eine klare Empfehlung sich freiwillig in der GKV zu versichern. Sollte er zum Beispiel "Künstler" sein, so ist die Künstlersozialkasse die erste Wahl!

Als Existenzgründer kann er bei der GKV auch in den ersten zwei Jahren in den Genuss ermäßigter Beiträge kommen. Auf jeden Fall bei der GKV vorsprechen, denn es besteht die Möglichkeit auf Antrag und beim Nachweis sozialer Härte auch in den Genuss reduzierter Beiträge zu kommen. Aber bei mindestens 170€ Euro ist Schluss.

Die PKV ist definitiv für diesen Fall nicht geeignet.

Antwort
von Kevin1905, 7

Wie war er davor versichert?

Günstig wird es im keinen Fall, das deutsche Recht kennt den Status nicht versichert nicht, also muss er in jedem Fall die ganzen Beiträge nachzahlen evtl. inkl. Säumniszuschläge.

Kommentar von Angelsiep ,

Da gab es doch letztes Jahr eine Amnestie.

Kommentar von barmer ,

genau: letztes Jahr !

Wenn man die Frist versäumt hat, ists schlecht.

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