Frage von cuby1, 99

Kein Sparbuch und keine Einnahmen aus Kapitalvermögen!Falsche Informationen beim Datenabgleich?

Hallo Finanz-Spezialisten,

wie sieht der Fall aus, wenn jemand wieder Wohngeld beantragt hat und er wegen Ergebnisse aus einer Nachprüfung des Datenabgleichs aufgefordert wird, Zinserträge bzw. Sparbücher, Bausparverträge, Lebensversicherungen von dem Kalenderjahr 2012 nachzuweisen, wenn überhaupt so etwas nicht vorliegt?

2012 gab es auch keine Einnahmen, außer die vom Bafög. Kann es sein, dass beim Datenabgleich das Einkommen vom Bafög als Kapitalvermögen als mögliches Kapitalvermögen erkannt wurde und dass das Wohngeldamt das nicht wissen kann? Aber 2012 wurde überhaupt kein Wohngeld beantragt. Ich verstehe deshalb nicht, weshalb behauptet wird, dass Einkünfte von Kapitalvermögen erzielt wurde.

Antwort
von Privatier59, 99

Da hast Du etwas mißverstanden: In solchen Fällen wird abgefragt, ob jemand KONTEN hat, nicht, ob aus diesen Konten Kapitalerträge erwachsen sind. Das sind ja noch zwei unterschiedliche Dinge, gerade in Niedrigzinszeiten.

Antwort
von blackleather, 93
Aber 2012 wurde überhaupt kein Wohngeld beantragt.

Für Kalenderjahre, für die keine staatlichen Transferleistungen beantragt worden sind, besteht auch keinerlei Auskunftspflicht gegenüber dem Staat. Hier gibt es nur eine Antwort: Keine!

Antwort
von nataly, 83

Es ist schon oft vorgekommen, dass Verwandte auf den Namen von Bafög-Empfängern Sparkonten angelegt haben, von denen diese nichts wussten. Möglicherweise ist das hier auch so.

Kommentar von Angelsiep ,

Das ist nicht möglich.

Wer ein Konto anlegen will, muß sich persönlich identifizieren.

Antwort
von billy, 79

Woher soll das Wohngeldamt denn Ihre Vermögensverhältnisse kennen ? Wenn keine Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt wurden kann man diesen Fakt gegenüber dem Amt erklären und alles ist gut. Verstehe nicht wo hier das Problem ist ?

Kommentar von cuby1 ,

Danke für deine Antwort billy. Ich habe nämlich gelesen, dass die Ergebnisse eines Datenabgleichs besagen, dass es Zinseinkünfte gab, was aber noch nie der Fall war und die Befürchtung ist, dass man dadurch zu Unrecht beschuldigt wird, angebliche Zinseinkünfte verschwiegen zu haben.

Kommentar von billy ,

Ist doch relativ einfach, wenn Sie guten Gewissens erklären können keine Kapitaleinkünfte erzielt zu haben, dann kann Ihnen auch niemand das Gegenteil beweisen. Der steuerliche Freibetrag bei Zinseinkünften liegt bei derzeit 801 € im Jahr (1602 € für Eheleute).

Kommentar von cuby1 ,

Vielen Dank für die Antwort. Ich werde das dann so nachweisen.

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