Frage von Miabelle, 92

kann mir das arbeitsamt einen umzug verweigern,weil die neue wohnung 2qm zuviel hat?

wir haben einen antrag auf umzug gestellt,aber das amt hat es abgelehnt,da alle wohnungsangebote die wir gemacht haben zu groß seien.uns würden nur 100qm zustehen,aber die kleinsten 5raumwohnungen die wir gefunden haben bei uns sind nunmal 102qm.hat das amt da noch spielraum und wir noch eine chance?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Patrizia425, 89

Um es kurz zu machen: Ja sie können es bestimmen. Vielleicht kann hier ein Härtefallantrag weiterhelfen

Antwort
von Primus, 76

Wichtig ist vor allem, dass die Miete nicht über dem festgelegten Satz liegt. Dann werden die 2 qm nicht für eine Ablehnung sorgen.

Antwort
von amadeusmozart, 76

Die Richtlinien sind leider ercht streng. Wenn allerdings die Miete in den Rahmen fällt, ist eine Ausnahme evtl, doch möglich. Eine Möglichkeit wäre es auch die Wohnung nochmal nachzumessen, vielleicht erübrigen sich die 2m2 zu viel dadurch ja schon.

Antwort
von cyracus, 61

Mich ärgert diese Erbsenzählerei bei den Ärmsten in unserem Land. - Falls Deine Frage noch aktuell ist, hole Dir auch Rat bei einer guten behördenunabhängigen (!!!) Beratungsstelle wie dieser Hamburger

Arbeitslosen Telefonhilfe

0800 111 0 444 - wenn Du in Hamburg / Umgebung wohnst oder

040 22 75 74 73 - wenn Du in einem anderen Bundesland wohnst.

Dort ist man zum Thema Arbeitslosigkeit (ALG I + ALG II / Hartz IV) sehr erfahren.

Antwort
von VirtualSelf, 54

Fast alle KdU-Richtlinen sind mit - freundlich ausgedrückt - heißer Nadel gestrickt und in der Tat haben die Sachbearbneiter i.d.R. zum Teil erhebliche Ermessensspielräume.

Allerdings reicht die Tatsache, dass es NUR 2m² über der Angemessenheitsgrenze sind, für sich alleine dennoch nicht aus, um zu schließen, dass die Wohnung, geht es nach pflichtgemäßem Ermessen, eigentlich genehmigt werden müsste.

Eine Chance könntet ihr dann bekommen, wenn ihr euch zunächst vor Ort ausfürlich beraten lasst und eruiert, wie die allgemeine Wohnungsmarktlage vor Ort aussieht.
Dass euch 100m² zustehen, bedeutet nicht, dass 90m² automatisch unangemessen sind; dass ihr eine 5-Raum-Wohnung sucht, bedeutet nicht, dass 4 Räume unzumutbar sind; dass ihr ihr bisher nur eine 102m²-5-Raum-Wohnung gefunden habt, bedeutet nicht, dass auch 100m²(oder weniger)-5-Raum-Wohnungen in eurer Kommune frei sind.
Zudem wird entscheidend sein, welches die Umzugsgründe sind. Steht Obdachlosigkeit akut bevor, ist die jetzige Wohnsituation gesundheitsgefährdend ... usw....

Also: nur eine umfangreiche Beratung unter Berücksichtigung vieler Faktoren wird euch helfen .. und ggf. müsst ihr euch tatsächlich die Zustimmung erklagen.

Antwort
von gammoncrack, 47

Das ist immer das bekannte Thema: "Ist doch nur ein bisschen mehr."

Wenn 102 qm gehen würden, hätten die bestimmt auch 102 qm als Grenze festlegen können.

Aber wenn 102 qm dann gehen, kommen eben andere und fragen, warum nicht 104 qm gehen.

Und das kannst Du dann bis in die Unendlichkeit fortführen.

Kommentar von Miabelle ,

bei uns in der stadt sind überall die 5 raumwohnung 102qm ,zumindest die kleinsten.Und die miete liegt weit unter dem,was wir dürfen.Es geht nur um 2qm weswegen das amt die wohnungsangebote abgelehnt hat.und es geht nicht um die umzugskosten,die zahlen wir selber.Wir verstehen bloss nicht,warum das amt wegen 2qm so stur ist die könnten wir ja selber zahlen.Aber wir brauchen eine 5 raumwohnung,es bringt uns ja nichts,wenn wir eine 4raumwohnung bis 100qm suchen,da wir jetzt in einer 4raumwohnung leben und es einfach zu klein und eng ist.wir brauchen unbedingt einen raum mehr für die kinder.

Kommentar von gammoncrack ,

Und die miete liegt weit unter dem,was wir dürfen.

Wenn es nicht um die Übernahme der Umzugskosten geht, verstehe ich allerdings eine solche Entscheidung auch nicht. Sie macht meiner Meinung nach wenig Sinn.

Da haben wir aber Spezialisten hier, die wohl wissen, wie man sich hier am besten verhält.

Antwort
von Privatier59, 46

Dass es das kann, habt Ihr ja erlebt und sofern keine Ermessensfehler vorgekommen sind darf es das auch. Grenzen sind nun mal da um eingehalten zu werden.

Antwort
von billy, 44

Ja kann es, wer zahlt denn die Miete ?

Kommentar von VirtualSelf ,

Und was ist - aus Sicht des Steuerzahlers - der haushalterische Unterschied zwischen 500€ warm für 102m² und 500m² warm für 100m²?

.. so rein Interesse halber ...

Kommentar von gammoncrack ,

Ging es hier nicht um die Umzugskosten? Die haben ja scheinbar abgelehnt, um die Umzugskosten zu sparen. Kann man ja als Erbsenzählerei betrachten, aber auf diesen einen Fall bezogen war das ja im Sinne des Steuerzahlers. :-)

Kommentar von vulkanismus ,

Denkst Du etwa, es geht nur um einen Fall ?

Kommentar von gammoncrack ,

Was bedeutet wohl

:-)

?

Kommentar von vulkanismus ,

Woher soll ich das wissen ?

Kommentar von gammoncrack ,

Habe ich mir genau so vorgestellt.

Kommentar von vulkanismus ,

Dich würde ich nicht vorstellen.

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