Frage von patricia41,

Kann man Verluste aus Immobilienverkäufen auch steuerlich geltend machen?

Ich hörte, dass man Verluste, die einem bei Verkäufen von Immobilien innerhalb der Spekulationsfrist entstehen, als We!rbungskosten ansetzen kann, vorausgesetzt der Verkaufserlös war nicht ausreichend, das Darlehen zurückzuzahlen. Wer kann mir hier mehr dazu sagen? Danke

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Meandor,

Der Verlust aus einem Spekulationsgeschäft kann geltend gemacht werden. Diese Verluste sind aber in einem gesonderten Verlustverrechnungskreis und mindern somit nicht die anderen Einkünfte.

Kommentar von Mikkey ,

Patricia muss also mit dem Verkauf einer anderen Immobilie Gewinn machen, um von ihrem Verlust zu profitieren?

Kommentar von Meandor ,

Das wäre die Kurzfassung. Der Verlust wird solange vor und vor und vorgetragen bis irgendwann mal ein Veräußerungsgewinn entsteht mit dem er verrechnet werden kann.

Antwort
von blackleather,

Wer kann mir hier mehr dazu sagen?

Der Bundesfinanzhof mit seinem Urteil vom 20.6.2012, Az. IX R 67/10 .

Kommentar von LittleArrow ,

In dem Urteil ging es allerdings (nur) um die Anerkennung des Verlustes aus (nachlaufenden) Schuldzinsen nach dem Verkauf der Immobilie, weil mit dem Verkaufserlös das Darlehn nicht vollständig zurückgezahlt werden konnte.

http://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&a...

Der Verlust aus einer nur mit Eigenkapital finanzierten und verkauften Immobilie wurde m. E. nicht behandelt.

Kommentar von blackleather ,

Völlig richtig.

Aber ich habe mir erlaubt, die Frage des Fragestellers, der in derselben anscheinend mindestens 2 Sachverhalte durcheinander wirft, dahingehend einschränkend auszulegen.

Kommentar von LittleArrow ,

i.O.:-))

Antwort
von qtbasket,

Was man so alles hört....

..das wäre ja noch schöner, wenn man seine Verluste als Privatmann aus Immobiliengeschäften dem Vater Staat aufs Auge drücken könnte...

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