Frage von SchlumpfPapa,

Kann man einen Bausparvertrag von Vater auf Sohn übertrag?

Ist es möglich einen Bausparvertrag von einer Person auf eine andere zu übertragen und dabei die Einzahlung noch zu reduzieren? Ich würde einen Bausparvertrag gerne auf meinen Sohn übertragen. Da er aber am Anfang seines Arbeitslebens steht, kann er nicht die gleiche monatliche Summer überweise wie ich momentan tue, deswegen müsste man diese Zahlung reduzieren. Ist sowas möglich?

Antwort
von Sabine1302,

Na, alle Antworten sind irgendwie falsch

Hängt von der Vertragsgestaltung im einzelnen ab. Es gibt Bausparverträge, die in ihren Bedingungen dasReduzieren nicht möglich machen( nur Aussetzung der Zahlungen), es gibt andere - ohne Probleme.

Der Übertrag ist auch abhängig davon, ob staatliche Zuschüsse gewährt wurden...dann ist ein Übertrag auf eine andere Person nicht möglich.

Ist es nur ein ganz normaler Vertrag, dann ist in 99% der Fälle eine Übertragung möglich.

Nehme Deinen Vertrag nebst Sohn und gehe zur Bausparkasse, die sehen die Unterlagen und werden Dich entsprechend beraten.

Ach so, Dein Sohn muss auch noch volljährig sein :-)

Kommentar von gammoncrack ,

Seltsamerweise liest man genau das nicht.

Auch die staatlichen Zuschüsse bleiben erhalten. Das Kind muss auch nicht volljährig sein, es reicht ein Alter von 16 Jahren.

Kommentar von Sabine1302 ,

Die Seite, die Du angegeben hast, ist ganz nett, aber vertriebstechnisch und ergebnisorientiert. Ein Blick ins Impressum sagt alles. Da gibt es einiges, was mich stutzig macht

Ich verlasse mich eher auf Berufserfahrung, Gesetzes- und Vertragstexte im einzelnen....

Man muss zwar 16 Jahre sein um Fördergelder zu beantragen, aber um ein Konto ohne Eltern zu eröffnen, immer noch 18 Jahre. Ebenso um Schenkungen rechtswirksam anzunehmen. Davor haben die Eltern immer noch die Verfügungsgewalt.

Staatliche Zuschüsse sind teilweise Personen und zweckgebunden und somit auch der Vertrag. Folglich Kannst Du während der Laufzeit den Vertrag nicht übertragen - Stichwort Riester-Verträge und Altersvorsorgegesetz. Eine Ausnahme: Der "Neue Eigentümer" muss die wohnwirtschaftliche Verwendung nachweisen

Bausparvertragsweiter- und -rückübertragungen sind grundsätzlich nicht möglich. Damit Wohnungsbauprämien und Sparzulagen nicht zurückgefordert werden bzw. keine Nachversteuerung erfolgt, muss der Übernehmer die Vertragsmittel zum Wohnungsbau für sich selbst oder für den ursprünglichen Vertragsinhaber oder einen Angehörigen dessen verwenden. Für Übertragungen wird ein einmaliger Kostenbeitrag erhoben, dieser geht zu Lasten des Übernehmers. (Auszug Sparkasse)

Auf Deiner Seite steht nicht, dass die staatlichen Förderungen auf einen anderen übergehen, Es steht nur da, dass bein Auf- lösen und verkauf die Prämien eventl. zurückgezahlt werden müssen.

Antwort
von Bankkaufmann69,

Innerhalb der Familie ist es problemlos möglich. Aber nicht bei Dritten. Die erste Antwort ist falsch.

Ich bin mir 100% sicher, da ich selbst auch bei einer Bausparkasse gearbeitet habe.

Antwort
von billy,

Nein eine andere Person erfordert einen neuen Vertrag.

Kommentar von gammoncrack ,

Unsinn!

Kommentar von Bankkaufmann69 bezicht sich wohl hierauf.

Antwort
von gammoncrack,

Ja, das geht. Siehe:

http://www.bausparvertrag.org/ratgeber/bausparvertrag-uebertragen/

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