Frage von lotteschaefer,

Kann man bei deutschen Banken ein Tagesgeldkonto in Schweizer Franken führen?

Stichtwort Eurokrise und Beimengung von Fremdwährungen zum Vermögen. Kann man bei deutschen Banken ein Tagesgeldkonto in Schweizer Franken führen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Privatier59,

Der Link beantwortet Deine Frage. Es gibt für Anlagen in Schweizer Franken stolze 0% (NULL PROZENT) Zinsen und da bist Du noch gut bedient. Schweizer Großbanken nehmen Negativzinsen. Eine echt tolle Anlage also!

http://www.comdirect.de/cms/waehrungsanlagen-konditionen.html

Der Link ist link: Klick da auf Konto&Geldanlage, Anlagekonten, Währungskonten.

Kommentar von lotteschaefer ,

Danke Privatier - das war ja ein prima tipp, den ich da erhielt!:-)

Antwort
von Rat2010,

Den Top-Tipp auf deine Frage hast du schon vom Privatier. Das bieten vermutlich auch andere Banken an.

Die Krise wird sich nur - wenn meine Kristallkugel nicht lügt - in den nächsten Jahren dem Ende zuneigen. Was genau soll passieren, das die Märkte jetzt noch schockieren könnte??? Kurz nach dem Downgrade Frankreichs ist der Euro auf Neun-Monats-Hoch.

Die Maßnahmen, die man eigentlich zum Schutz vor der Eurokrise machen wollte (also auch Gold), sollten zur Bremse im Portfolio werden. Es gibt wesentlich interessantere Beimischungen, die aber Geld bringen statt kosten sollten. Ich denke, wer sich die Entwicklung im letzten halben Jahr anschaut (nicht nur in der Eurozone sondern auch bei den Krisenlieblingen und im Vergleich dazu beim Eurostoxx) kriegt einen Hinweis darauf, wie es die nächsten Jahre weiter gehen könnte.

Antwort
von gandalf94305,

Eine massive Aufwertung des CHF gegen den EUR wird es wohl mit der SNB nicht geben. Was hast Du denn in den Jahren gemacht, als der EUR zum USD bei 0,83 stand? Oder bei 1,60? Ist Dir nicht aufgefallen, daß der EUR aufgrund seines großen Binnenmarkts gegenüber Wechselkursschwankungen allen Unkenrufen zum Trotz sehr stabil ist und auch die Industrie nicht wirklich über diese ganze Spannweite an Wechselkursen massiv gelitten hat?

Natürlich versuchen uns vorwiegend die US-Medien, -Analysten und sogenannten -Experten weiszumachen, daß der EUR nichts taugt und ganz Europa demnächst in einem großen Loch verschwinden wird. Auch die Rating-Agenturen tragen ihren Teil bei und waren interessanterweise bis zur US-Präsidentschaftswahl still, um erst danach wieder loszuschießen. Ist es nicht aber eher so, daß diese Leute Angst haben, die Vormachtstellung an Europa und China abtreten zu müssen, ja sogar der USD als Leitwährung an Bedeutung verlieren kann, da er zunehmend aufgeweicht wird?

Daher: aus meiner Sicht ist die Flucht in Fremdwährungskosten absoluter Unsinn. Man verliert hier schneller Geld als daß man gewinnen kann. Die Leute, die bei EURCHF von 1,10 noch in CHF umgeschichtet haben und bei einem EURCHF von fast 1,00 sich laut freuten, bekamen lange Gesichter, als die SNB die Deckelung auf 1,20 ausgerufen hat.

Auf Währungen sollte man niemals mit vollem Kapitaleinsatz spekulieren, sondern wenn, dann mit Hebelprodukten, die sehr kurzfristig auch wieder in widrigen Lagen zu verkaufen sind. Das wiederum (wie auch jede andere Spekulation dieser Form auf Wechselkurse) ist jedoch nichts für harmlose Privatanleger.

Wenn Du Dich in Fremdwährungen diversifizieren willst, nimm einen globalen Aktien- oder Mischfonds, der entsprechende Anteile an Währungsräumen aufweist.

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