Frage von Falleri, 19

Kann man als Arbeitnehmer einen Computer steuerlich absetzen, wenn man gelegentlich daheim arbeitet?

Ich habe keinen im Vertrag definierten Heimarbeitsplatz, kann aber zum Teil mittels Token von daheim aus arbeiten, d.h. ich mache dann ja auch weniger Fahrtkosten steuerlich geltend. Kann ich den Computer steuerlich absetzen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Falleri,

Schau mal bitte hier:
Steuern Steuererklärung

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wfwbinder, 11

"Wenn man gelegentlich ..."

an der Wortwahl müssen wir noch arbeiten, wenn Du das Gerät (besser die Abschreibung auf das Gerät) als Werbungskosten abziehen möchtest.

Wer für das heimische Arbeitszimmer für Studien und Fortbildungszwecke in seinem Beruf einen PC, oder ein Notebook benötigt, kann die Kosten dafür auf 3 Jahre abschreiben.

Kommentar von Snooopy155 ,

Bei einem PC ohne Heimrbeitsplatz wird das Finanzamt zu recht nachfragen, wieweit das Gerät auch privat genutzt wird. Und dann kann es nur noch anteilig abgeschrieben werden. Damit dürfte der steuerliche Aspekt nur noch gering ausfallen.

Kommentar von vulkanismus ,

Es wird nicht fragen, sondern streichen.

Kommentar von wfwbinder ,

Seltsam, ich kann ein Fachbuch auch daheim lesen und mich fortbilden ohne ein häusliches Arbeitszimmer zu haben.

Allerdings habe ich den Vorteil kein privates Notebook zu brauchen, weil meine Arbeitgeberin (bei der mir 100 % der Geschäftsanteile gehören) die Nutzung des Notebooks auch ausserhalb des Büros gestattet.

Wenn nachgewiesen werden kann, dass man Fortbildung betreibt, wird es auch ohne Arbeitszimmer gehen.

Kommentar von vulkanismus ,

Den Nachweis will ich sehen. Nebenbei. Immer die steuerliche Auswirkung beachten, was auch das Finanzamt tut. Geht es um Kleinigkeiten, wird großzügig veranlagt. Wenn aber die Steuererklärung "stinkt" oder der Steuerpflichtige unbedingt wegen kaum etwas zu streiten beginnt, dann wird er zerpflückt.

Kommentar von wfwbinder ,

Für einen Steuervorteil von 20,- Euro, wird keiner 1 Stunde Aufstellungen schreiben (in der eigenen Erklärung). Ausser er ist StB und macht es für einen Mandanten, weil der natürlich reklamiert, wenn ein möglicher Steuervorteil nicht genutzt würde.

Als ich noch bei der Bank war hatte ich aber ohne häusliches Arbeitszimmer (ging vom Schnitt der Wohnung nicht, weil nicht abgeschlossen)m einen Laptop, den ich sowohl daheim wie auf Reisen nutze und der wurde auch anerkannt.

Und wegen nichts streiten, macht auch keiner. 50,- Euro Streitsumme, kostet das Schreiben vom Einspruch mehr Zeit, als würde man in der Zeit für einen Kunden arbeiten.

Kommentar von vulkanismus ,

"macht auch keiner". Du wahrscheinlich nicht, aber die "Leute", und das jede Menge.

Antwort
von aurora, 10

Wenn es keinen definierten Heimarbeitsplatz gibt, wird es schwierig mit den Werbungskosten, denn dann ist nicht ganz klar definiert inwiefern du den Computer auch privat nutzt. Da es aber vertraglich festgesetzt ist kannst du es versuchen und auf die entsprechende Klausel direkt hinweisen.

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