Frage von ogruli, 187

Kann Kabel Deutschland pro Eigenüberweisung 1,50 berechnen?

Wegen verschiedener Ungereimtheiten bei der Rechnungserstellung habe ich meine Einzugsermächtigung bei Kabel Deutschland widerrufen. Jetzt soll ich pro Überweisung 1,50 € berappen. Ich bezweifele die Zulässigkeit dieses Vorgehens. Hat jemand sich schon erfolgreich gegen ein solches Entgelt gewehrt?

Antwort
von imager761, 187
Ich bezweifele die Zulässigkeit dieses Vorgehens.

Ich nicht. In den AGB kann man nachlesen, das Kabel Deutschland für den damit verbundenen Verwaltungsaufwand der Zahlungseingangskontrolle ein Entgeld erhebt. Und wer die Vertragsbedingungen nachträglich ändert, muss die Extrawurst auch bezahlen :-)

G imager761

Antwort
von gammoncrack, 174

Auszug aus den AGB von Kabel Deutschland, die Du sicherlich akzeptierst hast:

Entzieht der Kunde zu einem späteren Zeitpunkt seine Einzugsermächtigung und zahlt die fälligen Entgelte, z. B. durch Zahlung per Überweisung oder Scheck, so ist Kabel Deutschland berechtigt, für den höheren Verwaltungsaufwand bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs eine Pauschale gemäß Preisliste für Zahlungen ohne Bankeinzug für jeden zu verbuchenden Zahlungsvorgang zu erheben.

Die 1,50 Euro sind sicherlich angemessen, bzw. nicht überhöht.

Antwort
von TopJob, 172

Ein solches Vorgehen ist erlaubt, wenn der Vertrag ursprünglich unter dieser Voraussetzung (also das Nutzen der Einzugsermächtigung) geschlossen wurde und der widerruf Einzugsermächtigung nicht durch Kabel Deutschland erfolgt ist.

Die Kosten dürfen vermutlich jedoch nicht unverhältnismäßig sein. 1,50 EUR halte ich hier aber durchaus für vertretbar. Durch die manuelle Überweisung und die notwendige Zuordnung entsteht nämlich ggf. Aufwand für das Unternehmen.

Antwort
von Primus, 129
Hat jemand sich schon erfolgreich gegen ein solches Entgelt gewehrt?

Nein, weil keinerlei Aussicht auf Erfolg besteht!

Antwort
von billy, 109

Ja das ist zulässig, bedeutet es doch für den Kabelnetzbetreiber einen erhöhten Verwaltungsaufwand. Ungereimtheiten kann man auch klären.

Antwort
von freelance, 117

doch, das ist zulässig. Und ich sehe keine Aussicht, dagegen vorzugehen.

Wo ist eigentlich das Problem bei der Einzugsermächtigung?

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