Frage von fanthom, 6.344

Kann es Nachteile haben wenn man einen Nebenwohnsitz anmeldet?

Ich bin in eine neue Wohnung gezogen und muss mich jetzt ummelden. Macht es Sinn wenn ich die neue Wohnung als Hauptwohnsitz angebe und das Haus meiner Eltern als Nebenwohnsitz? Habe ich dadurch irgendwelche Vorteile oder Nachteile? Oder sollte ich meine neue Wohnung einfach als alleinige Wohnung angeben obwohl ich noch häufig bei meinen Eltern bin?

Antwort
von Rentenfrau, 6.344

Hallo fanthom, wenn Du einen Nebenwohnsitz hast, kann es Dir passieren, daß Du dort Zweitwohnungssteuer zahlen mußt. Immer mehr Kommunen verlangen diese Steuer, da die Nebenwohnsitzler die Straßen mitbenutzen, die kommunalen Einrichtungen wie Hallenbad und Bücherei nutzen, in die Theater gehen, aber die Gemeinde wird nicht am Steueraufkommen beteiligt, da die Lohn- und Einkommensteuern an die Erstgemeinde gehen. Also paß auf, daß Dich der Nebenwohnsitz nicht Steuern kostet. Vorteile, fallen mir keine ein, man hat mit Zweitwohnsitz kein kommunales Wahlrecht, höchstens wenn man in der Gemeinde man bauen will, mag es Vorteile gehen, da die Gemeinden oft Grundstücke für die "eigenen Bürger" Bauplätze zur Verfügung stellen.

Antwort
von freelance, 5.498

ohne deine steuerliche oder Ausbildungssituation zu kennen: ja, das kann Auswirkungen haben, je nachdem, wie und wo du dich anmeldest. Ich denke hier an

  • doppelte Haushaltsführung (was nicht zwingend vom Melden der Wohnsitze abhängt)
  • Zweitwohungssteuer
  • Ummeldung vieler Dokumente (Führerschein, Pass, Perso, Pkw, ...)

Deine Meldesituation sollte jedoch den Tatsachen entsprechen und nicht von Vor- oder Nachteilen abhängen.

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