Frage von paulamueller, 40

Kann ein Arbeitgeber einen Dienstwagen und Jobticket (für einen Annehmer) steuerlich „positiv“ geltend machen?

Der Arbeitgeber stellt dem Annehmer einen Dienstwagen mit Tankkarte und inkl. privater Nutzung zur Verfügung. Einfacher Arbeitsweg des Arbeitnehmers sind 72 km.

Der Arbeitnehmer möchte jedoch nun eine Teilstrecke des Arbeitswegs mit der Bahn zurücklegen und lediglich 21 km mit dem Auto als letzte Teilstrecke ins Büro fahren.

Kann der Arbeitgeber bei Kostenübernahme von Dienstwagen und Jobticket beide Kostenpunkte steuerlich „positiv“ geltend machen, z.B. Lohnnebenkosten reduzieren?

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Finanzamt, 30

Die Kosten des Dienstwagens sind Betriebsausgaben. Somit vermindert sich der Gewinn.

Die 1 % Regelung ist ein geldwerter Vorteil und unterliegt dem Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabzug.

Wenn er dem Arbeitnehmer dann noch die Bahnfahrkarte kauft/bezahlt wäre das schon steuer- udn sozialversicherungsfrei.

Aber diese Erstattung ist beim Arbeitnehmer von den Werbungskosten zu kürzen.

Kommentar von paulamueller ,

Und wie ist es hinsichtlich Lohnnebenkosten wenn der ArbeitGEBER auch die Kosten der Bahnfahrkarte übernimmt?

Kommentar von wfwbinder ,

Bitte die Antwort auch lesen:

 Wenn er dem Arbeitnehmer dann noch die Bahnfahrkarte kauft/bezahlt wäre das schon steuer- udn sozialversicherungsfrei.

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