Frage von Kreppel,

Kann die Wahrheit eine auch eine üble Nachrede sein?

Darf man eine schwarz auf weiß belegbare Angelegenheit über eine Person frei erzählen, und so ev. gefärdete Personen zu warnen oder erfülltt das bereits den Tatbestand einer üblen Nachrede und man kann belangt werden?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von qtbasket,

Beides hat zunächst nichts miteinander zu tun. Wenn du eine Tatsache über einen anderen in der öffentlichkeit verbreitest, die ihn negativ darstellt, kann das juristisch eine üble Nachrede sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob du meinst dass der Tatbestand der Wahrheit entspricht - das ist subjektiv.

Beispiel: A behauptet über B in der öffentlichkeit, dass B ein verbrecher sei, weil er ein bestechungsgeld angenommen hat. Solange B nicht rechtskräftig wegen der bestechung verurteilt wurde, ist die behauptung von A üble Nachrede.

Antwort
von Privatier59,

Schau mal ins Gesetz:

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__192.html

Alles klar?

Und noch zur Anmerkung: Der Grad zwischen übler Nachrede und Beleidigung ist so schmal, dass man diese Vorschrift ins Kalkül ziehen muß.

Kommentar von FREDL2 ,

@P59: mag ja sein. Aber wo im Text hast Du die Finanzfrage gesehen? Ich kann selbst an den Haaren keine herbeiziehen.

Kommentar von Privatier59 ,

Das stimmt wirklich! Liebe Leser: Bitte kratzt meine Antwort vom Monitor!

Kommentar von Primus ,

Mit Tipp-Ex geht`s schonender!!

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