Frage von PhoeniX95, 210

Jobcenter/Arbeitsamt Ortsabwesenheim nicht Beantragt

Hallo Leute,

ein Bekannter von mir war länger im Ausland ca.5 Monate und hat Dummerweise dem Jobcenter nicht bescheid Gegeben.Er musste wieder Einreisen weil sein Reisepass kurz vorm ablaufen war. Bevor er sein Pass Verlängern konnte hatte er ein Ternin beim Jobcenter sein Reisepass vorzuzeigen. Die Dame hat ihn gefragt ob er in letzter zeit im Ausland war und aus schlechtem gewissen und Angst hat er gesagt ja für 2 Wochen daraufhin hat die dame nach dem Ein und Ausreise Stempel im Pass geschaut da er kein Stempel hat wurden die Sachbearbeiter Misstrauisch und hat alle Seiten wirklich alle auch die leeren Seiten vom Reisepass Kopiert. Zuffälig hat er mitbekommen als die dame Telefoniert hat das der Fall an die SB weitergeleitet wird.

Hat jemand Erfahrung mit so einem Fall weiss jemand was auf Ihn zukommt und hat jemand ne ahnung was die Dame mit SB meint?? Habe sehr grosse Anggst um Ihn ich mein des war blöd was er gemacht hat aus persönlichen gründen hat er keine andere wahl gesehen.

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Antwort
von Juergen010, 208

Kann ich annehmen, dass Dein Bekannter ALG2-Bezieher ist?

Trifft meine Annahme zu, dass Dein Bekannter in der Zeit seiner Abwesenheit weiterhin ALG2-Leistungen bezogen hat?

Gehe ich weiterhin recht in der Annahme, dass Dein Bekannter nicht deutscher Staatsbürger ist? Warum sonst musste er der Dame vom Amt seinen Reisepass zeigen - ein Personalausweis hätte es doch auch getan?

Im günstigsten Fall wird der Fallmanager (SB) wegen der "zwei Wochen" Abwesenheit ein Auge zudrücken und gut ist. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass deinem Bekannten demnächst ein Kürzungsbescheid ins Haus flattert und ihm seine ALG2-Lesitungen, zumindest um die bekannten zwei Wochen - sprich ca. die Häfte - gekürzt werden.

Läuft es ganz dumm, weil der Fallmanager z.B. herausfindet, dass dein Bekannter tatsächlich 5 Monate abwesend war und trotzdem Leistungen bezogen hat, wird ein Strafverfahren wegen Sozialleistungsbetrug vom Jobcenter angestoßen.

Kommentar von Primus ,

Ich könnte wetten, dass Du den Nagel auf den Kopf getroffen hast ;-)))

Antwort
von HartzEngel, 189

Im SGB II ist geregelt, daß die Alg-II-Leistungen sofort und voll entfallen, wenn jemand ohne Genehmigung ortsabwesend ist, es steht in der Eingliederungsvereinbarung und im Gesetz, daß er die Ortsabwesenheit vorher genehmigen muß, außerdem würden nie 5 Monate genehmigt, sondern nur 21 Kalendertage pro Kalenderjahr. Wer also Alg II bezieht, muß grundsätzlich sich in Deutschland aufhalten. Das Jobcenter wird die Leistungen komplett (incl. der Kanken- und Pflegeversicherung zurückfordern) und - wenn er das Geld nicht hat, wird es von den laufenden Leistungen ratenweise einbehalten, er düfte dann schon einige Zeit zurückzahlen.

Antwort
von VirtualSelf, 174

Kann das JC die Ortsabwesenheit nachweisen, werden rückwirkend sämtliche Leistungen vollständig aufgehoben - und zwar ab dem ersten Tag der Ortsabwesenheit -; das gib also nicht nur eine fette Rückforderung, sondern auch seine KV ist flöten.

http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentli...

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