Frage von Joseffah, 13

Jobcenter berechnet 2 € Gebühren für Scheckausstellung bei Hartz IV - finde das nicht ok, was tun?

Das Jobcenter berechnet bei der Scheckausstellung von meinem Hartz IV 2 € Gebühren, jedes Mal, ich finde das nicht in Ordnung, was kann ich tun? Arbeitslosengeld II ist eh so knapp und so geht mir fast 1 % davon verloren.

Antwort
von easyisi, 13

Ich erlaube mir, Ihre beide Fragen zur Scheckzahlung in einer Antwort zusammenzufassen: Hatte exakt das selbe Problem: Für die Scheckausstellungskosten von den bisherigen 2,10 € -seit 01.01. sind es 2,85 €, ist das Sozialgericht zuständig, da direkt von der ALG Leistung Geld einbehalten wird. Diesbezüglich habe ich mich jetzt im Dezember mit der Arbeitsverwaltung vor dem Sozialgericht verglichen, und 60,-- € zugesprochen bekommen. Nun ja, kurze drei Jahre, nachdem ich dann doch noch ein Konto eröffnen konnte, und seither auf Scheckzahlung nicht mehr angewiesen bin. Eine Rechtsgundlage für den Abzug gibt es nicht. Nur die 'Begründung' unter: http://www.arbeitsagentur.de/nn_256852/Navigation/zentral/Buerger/Arbeitslos/Alg... Für die Scheckeinlösegebühren am Postbank-Schalter müssen Sie auf Schadenersatz vor dem Landgericht klagen. Das dauert bei mir noch an. Grund bei mir war, dass die Agentur für Arbeit in ihrer Filiale einen teuren Geldautomaten stehen hat, welcher aber für meine Auszahlungen nicht genutzt wurde. Außerdem hätte die Arbeitsverwaltung die Leistungen zur Auszahlung auch an die Stadtkasse beim Bürgermeisteramt weiterreichen können, damit dort am Schalter im Rathaus ausgezahlt wird. Erste Gegenfrage also: Gibt es in Ihrer Nähe einen Geldautomaten in der Arbeitsagentur? Fragen hilft da nichts, da wird man oft angelogen. Besser hingehen und Automaten suchen. Gibt es einen agentureigenen Automaten, dann ist die Arbeitsverwaltung nämlich verpflichtet eine entsprechende: "pflichtgemäße Ermessensentscheidung" -Begriff ruhig mal googeln- über die Art der Auszahlung -also Scheck oder Automat- zu treffen und zu begründen. Als erstes hatte ich einen entsprechenden schriftlichen Widerspruch gegen die Scheckzahlung, sowie einen Antrag auf Auszahlung am hauseigenen Geldautomaten, oder Überweisung an die Stadtkasse gestellt. Parallel gilt es, die (m.E. zu Unrecht geforderte) schuldlose Kontolosigkeit zu belegen. Hierfür gehen Sie zu allen Banken am Wohnort, fragen nach dem Bürgerkonto auf Guthabenbasis als Pfändungsschutzkonto, und lassen sich schriftlich bestätigen, kein Konto eröffnen zu dürfen. Weigerung auf schriftliche Bestätigung protokollieren, Freund mitnehmen. Dann hier wieder melden. Oder, falls es wirklich nur Joseffah ist: Mail an: easyisi.84@t-online.de

Antwort
von HartzEngel,

Tut mir leid, aber durch die Ausstellung des Schecks für Arbeitslosengeld II fällt eben mehr Arbeit und damit Gebühren an. Versuch an ein Konto zu kommen (vielleicht Postbank oder auch ein Sparbuch), dann fielen diese Gebühren weg. Aber beachte: bei einem Girokonto fallen oft auch Kontoführungsgebühren an, beim Sparbuch nicht.

Antwort
von Rentenfrau,

Hallo Joseffah, das sind leider die Gebühren, die das Jobcenter für die Scheckausstellung verlangt, es sind sogar genau genommen 2,10 Euro. Du kannst nur versuchen wieder an ein Konto zu kommen, dann entfallen diese Gebühren für die Scheckausstellung.

Antwort
von althaus,

Willst Du wegen 2 Euro einen Anwalt nehmen? Aussichtslos. Streng Dich an und finde Arbeit, dann hast Du auch nichts mehr zu beklagen.

Kommentar von easyisi ,

Althaus, Du altes Herzchen-im-Tüchen-Häuschen! Du gibst hier unqualifiziert falschen Rechtsrat, und machst auch noch harmlose Sozialsubventionierte nieder. Streng Dich doch selber an, leiste Arbeit an Dir selbst, dann musst Du Dich auch nicht mehr über vermeintlich Schwächere erheben. Unter welchem Stein muss man eigentlich krabbeln, wenn man so etwas tut?

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