Frage von Tina34, 12

Ist für so was die Bafin zuständig?

.... ich hatte in den letzten 2 Wochen 2 Mitarbeiter vor mir sitzen und folgende Geschichte hat sich bei Beiden abgespielt:

Der eine brauchte einen Kredit und ist zu einer Bank die sagen wir mal sehr stark im Kreditgeschäft ist, Kredite gewährt, dann aber auch das Konto da geführt haben möchte. So weit auch alles ok. Ca. 1 Woche nachdem er das getan hatte, kam ein Brief - wir möchten ab nächstem Monat VWL in Höhe von 40,- € überweisen. Auch dagegen spricht nichts das ein Mitarbeiter das abschließt. Jetzt kommt es aber, der Mitarbeiter erzählte - die Bank hätte ihm gesagt das sie eine Anfrage beim AG machen wollten um zu klären ob der AG einen Zuschuß dazu gibt, bzw. diesen Beitrag komplett übernimmt. Dem Mitarbeiter war klar das der AG auf keinen Fall etwas dazu gibt, dem Mitarbeiter war nicht klar das er einen Vertrag abgeschlossen hatte! Nach dem Gespräch hat der Mitarbeiter schriftlich widerrufen, nachdem wir die Hauptstelle angerufen haben und dort bestätigt wurde das er wissentlich den Vertrag unterschrieben hatte.

Nachdem jetzt der 2 Mitarbeiter kam, der auch unabhängig von dem ersten Mitarbeiter die selbe Geschichte erzählt. Das Beste der 2. Mitarbeiter wußte nicht einmal was VWL ist und er auch er hat glaubhaft versichert das es sich dabei lediglich nur um eine Anfrage bei dem Arbeitgeber handeln soll.

Gibt es eine Möglichkeit gegen so etwas vorzugehen? Ich finde es persönlich unmöglich das so Produkte verkauft werden.

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Antwort
von gammoncrack, 12

Da kann man sich kurz fassen.

Hier sollten beide Betroffenen eine Eingabe an das BaFin machen, und jeweils die Beschwerde des anderen mit in den Bezug nehmen.

Das BaFin wird dann sämtliche Unterlagen von der Bank anfordern und sie sich ansehen. Entsteht nur im Entferntesten der Eindruck, dass Ihr hier "über den Tisch gezogen" wurdet, wird die Bank Ärger bekommen und die Verträge werden für nichtig erklärt.

Allerdings: Wenn Ihr wirklich erkennbar belehrt und beraten worden seid und unterschrieben habt, dann wären es vermutlich schlechte Karten für Euch. Dann sind die Verträge rechtsgültig abgeschlossen.

Kommentar von Tina34 ,

die Verträge sind widerrufen worden und die schriftliche Bestätigung kam auch von der Bank. Ich selber war bei der Beratung nicht dabei, ich. war nur sehr als Personaler erschrocken, wie ähnlich die beiden Fälle waren. Es macht mir schon sorgen wenn Banken so etwas tun und auch so verkaufen. ich war eigentlich auch der Meinung wenn eine VWL als Lv verkauft wird das es da ein Beratungsprotokoll für den Mitarbeiter geben muss.

Kommentar von gammoncrack ,

Ohne Beratungsprotokoll wäre der Vertrag schwebend unwirksam, also mit immer weiterlaufendem Widerrufsrecht.

Wenn der Widerruf akzeptiert wurde, ist die Frage, ob man dann den Vorgang noch an das BaFin gibt. Denn die verkäuferische Aktivität an sich ist nicht rügenswürdig. Wenn allerdings versucht wurde, hier über zweifehafte Wege den Vertragsschluss herbeizuführen, dann sollte man, zur Vermeidung zukünftiger Fälle, das dem BaFin doch einmal zur Kenntnis geben.

Antwort
von HilfeHilfe, 8

Hallo

ab zu Bafin.

um es nicht ganz eskalieren zu lassen würde ich dennoch den Vorgesetzten kontaktieren und mir die angeblichen Verträge / Anträge und ein Beratungsprotokoll aushändigen lassen.

Ich mag es zu bezweifeln das ein Bankangestellter wegen einem Mini VL Vertrag seinen Job risikiert. Oftmals unterschreibt man so viel Sachen das man im Nachhinen nicht mehr weißt was das war,,,,,,,,,,,,,,,

Kommentar von gammoncrack ,
den Vorgesetzten kontaktieren und mir die angeblichen Verträge / Anträge und ein Beratungsprotokoll aushändigen lassen.

Vielleicht einfacher, die sich direkt von den Mitarbeitern geben zu lassen....

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