Frage von EHoffmann, 732

Ist es üblich, dass die Eltern bei der Hypothek für das Haus der (erwachsenen) Kinder helfen?

Meine Bekannte hat mir gestern erzählt, dass ihre Eltern ihr bei der Hypothek für ihr Haus helfen und der Großteil anscheinend auf ihre Eltern geschrieben ist. Ich kenne mich mit Hypotheken nicht wirklich aus, aber das hat sich für mich sehr komisch angehört. Ist es einfach, so was zu machen? Das jemand anders für die Hypothek des Hauses aufkommt? Oder habe ich das falsch verstanden?

Antwort
von LittleArrow, 732

Man könnte hier jetzt Romane über Baufinanzierung schreiben. Als Elter möchte ich nicht (lebenslänglich?) für meine eigenen Erziehungsfehler bei meinen eigenen Kindern haften. Mein finanzieller Beitrag würde sich auf eine Eigenkapitalspritze (mit Anrechnung auf ein späteres Erbe!) beschränken. Keineswegs würde ich eine Bürgschaft oder andere Mitverpflichtung aus der Hausfinanzierung (üblicherweise mit einer Grundschuld und nicht mit einer Hypothek) übernehmen. Dies ist auch nicht üblich. Die Kinder sollten selber sehen, was sie sich finanziell "an Haus" leisten können und sich ihren Verdienst eigenverantwortlich entsprechend aufteilen. Wenn ich dabei noch finanzielle Zuwendungen machen würde, dann ist das für die Kinder so, als wenn ihr Lebenswandel von jemanden subventioniert wird und Zielsparen ohnehin blöd ist. Es gibt leider abschreckende Beispiele genug für arbeitsloses Einkommen.

Antwort
von SafePirat, 671

Nach meiner Erfahrung kommt es öfter vor, dass die Eltern auf (einer) Ihrer Immobilie eine Grundschuld für den Kredit der Kinder eintragen lassen, die dann neben dem Haus der Kinder für den Kredit der Kinder als Sicherheit dient. Das erhöht die Kreditsicherheiten für die Bank und reduziert somit den Zinssatz für das Bankdarlehen, ist aber natürlich nicht ganz risikolos für die Eltern..... Das die Eltern tatsächlich persönlich bürgen oder dem Kredit beitreten ist m.E. eher selten, da sich dies i.d.R. ohnehin nicht auf die Bankkonditionen auswirkt.

Antwort
von qtbasket, 569

Völlig unglaubwürdig - was dir so erzählt wurde. Solchen Quatsch macht kein seriöses Geldinstitut mit.

Vermutlich sind nämlich die Besitzverhältnisse ganz anders, man spricht von seinem Haus, weil man drin wohnt, mehr nicht....

Antwort
von Privatier59, 519

der Großteil anscheinend auf ihre Eltern geschrieben ist.

Finde ich auch komisch. Man schreibt sich Briefe oder E-Mails, aber keine Hypotheken. Solltest Du mit dieser schrägen Formulierung allerdings meinen, dass die armen Eltern die Darlehen abzahlen, so ist das keineswegs unüblich. Wie heißt es doch: "Zehn Minuten Rittmeister, 20 Jahre Zahlmeister". Es soll Kinder geben, die das locker verdoppeln. Und da wundert man sich, wieso niemand mehr Kinder haben will....

Antwort
von HilfeHilfe, 467

Hallo

muss wiedersprechen. Warum sollten die Kinder den Eltern nicht helfen (?)

Man überweist einen Betrag oder gibts Bar den Eltern und Sie lassen Ihre Geld liegen sodas die Bank die Darlehensraten abbuchen kann.

Welche wahl hat man ?

  • H4 , dann sehen die Kinder nie was
  • Eltern müssen gepflegt werden, Kinder müssen einspringen
  • Eltern sterben irgednwann mal , Haus lastenfrei gehört den Kindern.

Sprechen wir hier von 3000 e im monat ? wohl kaum. Wahrscheinlich wird es bei 200-600 / Moant bewegen. bei 2-3 Kindern ist es doch kein Hexenwerk.

Wir zahlen den Pflege bahr meinen Eltren damit die Lücke ein wenig geschlossen ist.

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