Frage von timtaler76 27.02.2011

Ist es sinnvoll zur Baufinanzierung eine Versicherung für den Todesfall abzuschließen?

  • Antwort von LittleArrow 27.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Für Dauer-Singles ist eine solche Restschuldversicherung eher Nonsense, aber nicht für Partnerschaften oder Familien. Bei letzteren kommt es auf viele persönliche Aspekte an, ob z. B. die Absicherung des Todesfallrisikos bei einer Hausfinanzierung ausreicht oder sogar noch um das Berufsunfähigkeitsrisiko erweitert werden sollte.

    Üblicherweise ist das Kreditvolumen zu Beginn einer Hausfinanzierung sehr hoch und die monatlichen Kapitaldienstzahlungen ("Annuitäten") überfordern die Restfamilie beim Tod oder Berufsunfähigkeit des Hauptverdieners. Das Überlassen einer schuldenfreien Immobilie durch die geeignete Restschuldversicherung ist schon ein wichtiger Schritt. Nur reicht dieser oftmals nicht aus, um über etliche weitere Jahre die hohen Betriebskosten der Immobilie abdecken zu können, so dass dann oftmals trotzdem der Verkauf und Auszug aus der selbstgenutzten, oft zu großen Immobilie vorprogrammiert ist.

    Diese und viele weitere Aspekte und Fragen sind bei dem Abschluss einer Restschuldversicherung zu beleuchten. Es schadet vor der Ansprache eines Versicherungsmaklers bestimmt nicht, sein eigenes Wissen zu erweitern und sich diese Informationen zu beschaffen: http://www.test.de/themen/bauen-finanzieren/test/Restschuldversicherung-Mehr-als...

  • Antwort von humoer 27.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ja, das ist sinnvoll.

    Wenn man eine Finanzierung plant, hat man i.d.R. auch einen Berater in Sachen Versicherung. Der kann Dir das genauer erklären.

  • Antwort von mig112 27.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auf jeden Fall ist es sinnvoll, niemals bei der finanzierenden Bank eine Risikoversicherung abzuschließen, sondern einen qualifizierten Makler zu konsultieren.

    Die Preisunterschiede bei Todesfallversicherungen liegen bei 300% und mehr...! Alter, Gesundheit, BMI, Nikotin, Hobbies, Sport uvm. spielen eine gewichtige Rolle.

  • Antwort von Niklaus 27.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ja das ist richtig. Die Hauptverdiener sollten mit einer Risikolebensversicherung abgesichert werden, sonst muss im Todesfall des einen Partners der Andere aus der immobilie ziehen, weil er Zins und Tilgung nicht zahlen kann. Bei der Gestaltung von zwei Verträgen von Ehepaaren, sollte die mögliche Erbschaftsteuer im Todesfall berücksichtigt werden.

    Es ist auch die Frage zu stellen, was passiert, wenn ein Hauptverdiener schwer krank wird aber nicht stirbt. Dann zahlt natülich keine Risikolebensversicherung. Für diese Risiko kann nur eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung oder Dread-Disease- Versicherung Schutz bieten.

    Eine gute Beratung zahlt sich für dein Vorhaben auf alle Fälle aus.

  • Antwort von Charli 27.02.2011

    Wenn du in einer Partnerschaft lebst, sollte es ein Muss sein, damit der Partner abgesichert ist. Lass dir aber bitte als Todesfallabsicherung nichts anderes als eine Risikoversicherung verkaufen. Noch billiger ist die Risikovers. mit fallender Versicherungssumme. Bei dem Link kannst du mal lesen und rechnen:

    http://www.berechnung-vergleich.de/rl1.php

  • Antwort von amadeusmozart 27.02.2011

    Das ist auf jeden fall sehr sinnvoll, da der Hauskauf oder Hausbau oft eine der weitreichendsten finanziellen Entscheidungen ist die man im Leben trifft. Man verplant auf lange Zeit damit Raten seines Einkommens. Insofern sollte die Familie oder der Partner abgesichert werden, damit im Todesfall die Raten weiter gezahlt werden könne. Für einen Kredit von 100 000 Euro gibt es Versicherungsanbieter ab knapp 600 Euro im Jahr. Z.B bei Ontos, Europa oder Interrisk.

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