Frage von stricht, 275

Ist es sinnvoll freiwillig den Mindest-Rentenbeitrag zu tätigen, um Lücken zu schließen?

Macht es Sinn eine Elternzeit von 2 Monaten, welche als sogenannte Lücke für die Rente definiert wurde, die Beiträge freiwillig mit mindestens 85 EURO zu tilgen? Rechnet sich das überhaupt?

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Antwort
von Kevin1905, 275

Sowas macht man eigentlich nur um eben überhaupt Ansprüche zu schaffen. Bei längeren Zeiträumen halte ich das für sinnentleert, private Anlage wäre besser.

Mach einen Termin bei der DRV und lass die Leute rechnen.

Antwort
von Rentenfrau, 258

Hallo Stricht, in der Elternzeit (Kindererziehungszeit) werden eigentlich Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung gezahlt, sollte doch eine Lücke sein, kann man sich überlegen den freiwilligen Mindestbeitrag zu zahlen, Kosten so um die 85 Euro pro Monat. Grundsätzlich finde ich es gut, wenn das Versicherungskonto keine Lücken hat, denn die freiwilligen Beiträge kann man immer nur bis 31.03. des Folgejahres zahlen. Dann geht es nicht mehr und die Lücke im Rentenverlauf bleibt immer. Die freiwilligen Beiträge zählen zur 35jährigen Wartezeit, die man z. B. für Rente für langjährig Versicherte (die alte Rentenart) und für die Rente für Schwerbehinderte braucht.

Kommentar von stricht ,

Hallo Rentenfrau, danke für deine Infos. Nur noch eine Frage zu deinem letzten Kommentar "Die freiwilligen Beiträge zählen zur 35jährigen Wartezeit, die man [...] braucht." Was ist oder bedeutet die 35-jährige Wartezeit? Heisst es, dass die 35 Jahre vor Rentenbeginn zählen oder heisst es, dass man nach einer lückenlosen 35-Jahresphase ohne Abzüge in Rente gehen kann? (??) Danke nochmals.

Antwort
von Privatier59, 197

Laß es Dir doch von der Beratung der Rentenversicherung ausrechnen. Es dürfte sich um Centbeträge handeln.

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