Frage von bvbvbv,

Ist es seriös, einem 83 jährigen Bankkunden Aktienkauf und Depoteröffnung zu raten ?

Mein Opa hat seit heut ein Aktiendepot und Aktienaufträge erteilt-der Bankberater hat dazu geraten. Es betrifft ca. 25 % seines Vermögens- ist das ein guter Tip-sollte man in so hohem Alter noch spekulieren? Opa findets interessant, hat aber keine Ahnung vom Thema.

Antwort vom Steuerberater online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihre Steuerfrage. Kompetent, von geprüften Steuerberatern.

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von volksbanker,

Sicherlich fragwürdig - allerdings ist dein Opa ein selbstdenkender und eigenständiger Mensch und kann mit seinem Geld machen was er will. Wenn er ein bisschen zocken will - warum nicht. Allerdings sind 25 Prozent sicher etwas viel. Vielleicht hast auch nur du Angst um dein Erbe!?

Ich habe auch Kunden die mit Mitte 80 noch Aktien selbst ordern - was spricht dagegen? Gerade in den Zeiten wie jetzt sinds Fonds und Aktien als Beimischung sinnvoll.

Und bevor hier wieder Provisionsgelaber kommt - Depot- und Ordergebühren sind für den Bank ein nettes Zubrot aber mehr nicht!

Antwort
von Gaenseliesel,

Hallo, also ich kann das schon etwas verstehen. Ich weiß ja nicht wie geistig fit dein Opa noch so in Finanzangelegenheiten ist. Normaler Weise werden darüber ( gesetzlich) Beratungsprotokolle angefertigt. Was steht denn zu : Anlagezweck, Risikobereitschaft, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Anliegen des Vertragspartners ? Spätestens nach den Erfahrungen der Postbank, die Schiffsfonds 85-jährigen Kunden aufgeschwatzt haben, ist man schlichtweg sensibilisiert für derartige Anlageprodukte. Ich finde es sogar nett von den Enkelkindern, sich dafür zu interessieren. Muss ja nicht gleich immer Schlechtes dabei vermutet werden - Angst um den evtl. entgangenen Erbteil ! Genau so könnte man einem Herrn in dem Alter statt eines Handys ein Smartfon aufschwatzen, nur weil dies dem Anwender viel mehr Handlungsspielraum bietet. Da würde man doch auch hellhörig werden als Enkel, ich zumindest. K.

Antwort
von JonnyE,

Ich sehe keinen Grund warum nicht. Wenn er sich gar nicht auskennt, sollte er nicht mit 25% anfangen, aber grundsätzlich kann er machen was er will. Er könnte theoretisch auch alles verzocken was er über die Jahre erworben hat. Es ist ja nicht so, dass er etwas vererben muss.

Antwort
von gandalf94305,

Warum denn nicht? Entgegen allgemeiner Annahmen, muss man doch nicht 100% seines Vermögens ab Renteneintritt in Anleihen und Festgeld halten. Man kann und sollte durchaus auch Aktienbeimischungen haben. 25% ist ein recht konservativer Anteil.

Das Leben des Depots wird auch nicht mit dem Ableben des Inhabers enden. Die Kinder und Enkel werden weiter ihre Freude daran haben können.

Also wenn der Opa diese Beträge nicht mittelfristig benötigt, dann spricht nichts gegen eine Anlage in Aktien, in der aktuellen Zeit sogar etwas für Aktien. Wie kompetent Opa natürlich die Auswahl der Titel durchführt und wie seine Anlagestrategie auf die heutige Zeit passt, vermag ich mangels Informationen nicht zu sagen.

Antwort
von hildefeuer,

Möglich und legal ist dies, seriös nicht. In unserem Rechtssystem ist es halt so, das jemand der Autos klaut im Gefängnis landet, wer alten Menschen Ihre Ersparnisse /Vermögen ab schwatzt , wird Bankdirektor. Wer dies besonders gut kann (Ackermann), wird von Angela zum Geburtstag ins Kanzleramt eingeladen.

Kommentar von HilfeHilfe ,

quatsch. Aktien / Fondsanlagen sind altersunabhängig. Manch einer soll von Dividenden leben. Es kommt nur drauf an welche Werte

Kommentar von hildefeuer ,

Ja sicherlich wenn man etwas davon versteht! Ideal für ehemalig Banker, Versicherungsvertreter, Makler, Finanzdienstleiter etc.

Kommentar von HilfeHilfe ,

auch das ist quark. Sie unterstellen das die Bevölkerung total verblödet ist und nichts von Aktien oder Fonds verstehen würden.

Tun sie doch, weil diese sehr schnell und einfach erklärt sind ( zb Türkeiurlaub und der dortige Markt :-)

Und erzählen Sie mir nichts von Zertifikaten. Auch diese können 95 % der Bänker, Versicherungsvertreter , Makler etc, nicht erklären. Die Algorithmen und Optionen sind von Mathematikern zusammengebastelt. Jeder Finanzprofi der es versucht hat auseinader zu nehmen ist gescheitert.

Es wurden hier Aktien und Fonds empfohlen, keine Zertis

Kommentar von Typderfinanzen ,

Niemand zwingt den anderen zum Kauf. Solange die Risikoaufklärung erfolgt ist, sehe ich hier kein Problem. Ob es sinnvoll und seriös ist lässt sich pauschal nicht sagen. Wenn der Herr sagt, er würde gerne mit Aktien spekulieren, dann bitte gerne. Unseriös wäre zu hoch spekulativen Sachen zu raten, obwohl der Anleger selber konservativ anlegen möchte.

Antwort
von obelix,

wieso denn nicht? Was hat denn Opi mit dem Banker besprochen?

  • Hat Opi nicht vielleicht gesagt, er will auf seine alten Tage noch ein wenig Zocken und Spass an der Börse?
  • Hat er gesagt, dass er diese doofen Sparkassensparbücher, deren Rendite man mit der Lupe suchen muss, nicht mehr will?
  • Hat Opi vielleicht gesagt, dass er so reich ist, dass die Erben auch mit 75% seines Vermögens auskommen müssen, wenn er denn 25% mit Aktien verlieren sollte?

Wenn er zum Banker gesagt hat, er wolle sein Vermögen erhalten, konservativ anlegen, dann mag man dem Bankberater vorwerfen, dass er mit Aktien den falschen Rat erteilte. Aber sieht man es genau an, dann verliert man derzeit auch mit Festgeld oder den meisten Anleihen Geld, wenn man die Inflation und die Besteuerung berücksichtigt.


Dein Opi ist alt genug, dass er selbst entscheiden sollte.

Antwort
von Privatier59,

Aktienanlage ist nicht unseriös und braucht mit Spekulation nichts zu tun zu haben. Unseriös wäre aber, wenn dem Opa eine in wesentlichen Teilen unrichtige Selbsterklärung untergeschoben wurde und es ist zu befürchten, dass das der Fall ist. Ansonsten nämlich hätte man ihn nicht zum Aktiernhandel zugelassen.

Antwort
von althaus,

Aktien kann man in jedem Alter kaufen. Jedoch sollte der Anleger davon Ahnung haben. Nur auf den Rat des Bankberaters achten wäre unklug und ziemlich naiv. Denn ich glaube kaum, daß dem Opa noch Zeit bleibt eine längere Baisse auszusitzen. Aber wenn er Spaß hat dabei und sich die Zeit damit vertreiben will spricht nichts dagegen. Vielleicht solltest Du das Thema mal mit dem Opa besprechen und er soll sich das auch nochmal überdenken.

Kommentar von obelix ,

wenn Opi die Baisse nicht aussitzen kann, dann nimmt er sein Depot mit ins Grab oder die Erben sitzen es aus.

Kommentar von althaus ,

Wenn das gewünscht ist, spricht ja nichts dagegen.

Antwort
von Niklaus,

Ich sehe da kein Problem. Opa findet es interessant, er ist voll geschäftsfähig und hat nur 25 % des Vermögens in Aktien. Wo ist das Problem.

Antwort
von ThWittmann,

Prinzipiell gilt: Hände weg von allem, wovon man nichts versteht. Vor allem wenn man bedenkt, dass zum aktuellen Zeitpunkt die Aktienkurse aufgrund der Geldschwemme relativ hoch sind. Es wäre nicht unerwartet meiner Ansicht, wenn es in den nächsten Wochen und Monaten einen Einbruch geben kann.

Prinzipiell darf ein Bankberater das raten. Was oftmals in solchen Fällen aber nicht gemacht wurde ist, dass Dein Opa vom Bankberater über die Risiken hinreichend aufgeklärt wurde. Das muss der Bankberater nämlich tun.

Viele Grüße Thorsten Wittmann

Ps: Unter folgendem Link finden Sie Tipps, wie Sie einen serösen Berater finden: Werbung durch Support gelöscht

Antwort
von NasiGoreng,
  1. Dein Opa kann mit seinem Geld machen was er will und ist keinem Rechenschaft schuldig
  2. Eine Anlage in gute Aktien ist heutzutage allemal besser als Staatsanleihen oder ein Sparbuch mit 0,5% Brutto-Rendite.
  3. 25% des Vermögens ist keine informative Größenordnung. Das können 100 EUR sein.
  4. Dein Opa kann, wenn er Glück hat, noch 20 Jahre leben, Da kann viel passieren.
  5. Hast Du etwa mehr Ahnung als Opa? Offensichtlich nicht.
Antwort
von EnnoBecker,

Der seriöse Banker hätte hier sicherlich zu einem Bundesschatzbrief geraten. Laufzeit 7 Jahre.

Kommentar von Juergen010 ,

Nur so zur Info:

Der Erwerb von Bundesschatzbriefen ist seit 01.01.2013 nicht mehr möglich, da keine Ausgaben mehr begeben werden.

Kommentar von EnnoBecker ,

Sachen gibts....

Da lernt man mal selber Bankkaufmann und bereits nach 20 Jahren Nichtausübung ist man nicht mehr in der Lage, als Banker zu arbeiten.

Kommentar von Sobeyda ,

Ja, so schnell kann's gehen! ;-)

Kommentar von HilfeHilfe ,

Eher Anleihen. Bei den Renditeerwartungen für deutsche Anliehen wäre dieser tip UNSERIÖS

Antwort
von Klauxs,

Wie doof muss man da sein.

Antwort
von HilfeHilfe,

Ich gehe davon aus das er Volljährig, Vollmündig und Zurechnungsfähig ist ?

Dann darf er das.

Ob es sinnvoll ist lässt sich drüber streiten. Manch Vater oder Großvater lässt die Annuität des Darlehens niedrig damit die Kinder das Haus und die Restschulden erben und Sie noch ne Weltreise machen ;-)

Es muss auch nicht unseriös sein. Aktien/Fonds per Se sind kein Teufelszeug. Es ist die Frage in welche Werte investiert wurde. Wenn wir hier über waghalsige Werte sprechen ist fahrlässig. Blue Chips wären OK.

Sidn die Werte bekannt ?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten