Frage von Kerstin01, 301

Ist es richtig, dass die Rentenversicherung nach dem Tod einen Reha-Antrag als Rentenantrag ansieht und eine Erwerbsfähigkeit festlegt?

Mein Mann ist nach 7-monatiger Krankheit mit 46 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Nach dem Tod hat die Rentenversicherung von sich aus geprüft ob nachträglich eine Erwerbsfähigkeit vorlag und hat einen Rehaantrag nachträglich als Rentenantrag gesehen. Erwerbsfähigkeit wurde rückwirkend ab Anf Juli genehmigt. Ist dieses Vorgehen rechtswidrig? Waa hat es für Auswirkungen auf meine Witwenrente, wenn ich Einspruch einlege?

Antwort
von Gaenseliesel, 219

Vorerst möchte ich dir mein Beileid aussprechen !

Auf der Internet Seite der dt. Rv kann man lesen: 

"Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation auch direkt in einen Rentenantrag umgedeutet werden. Dies erfolgt dann, wenn bei dem Versicherten bereits eine geminderte Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben vorliegt und ein Erfolg von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nicht zu erwarten ist."

Ist also rechtlich ok ! 

Gruß ! 

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